1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Nur noch drei fünfte Klassen an der JAS

  8. >

Anmeldezahlen Thema im Ausschuss

Nur noch drei fünfte Klassen an der JAS

Ostbevern

Die Anmeldezahlen für die Josef-Annegarn-Schule sind für das kommende Schuljahr rückläufig.

-dag-

65 Schülerinnen und Schüler wurden für das kommende Schuljahr nach den Sommerferien an der Josef-Annegarn-Schule angemeldet. Foto: Daniela Allendorf

Deutlich weniger Schüler als erwartet wurden jüngst im Februar an der Josef-Annegarn-Schule für das kommenden Schuljahr 2022/23 angemeldet. Hatte das Institut Gebit eine Prognose über die Anmeldung von 81 bis 87 Schülern gestellt, so waren es jetzt letztlich nur noch 65. Damit werden nach den Sommerferien drei Eingangsklassen gebildet.

Zum Vergleich: Für das laufende Schuljahr waren 87 Kinder prognostiziert, angemeldet wurden schlussendlich 88. Daraus wurden vier Eingangsklassen gebildet. Auch bei den 84 angemeldeten Fünftklässlern im Schuljahr 2020/21 konnten nach Antrag bei er Bezirksregierung vier Eingangsklassen gebildet werden.

Nur sechs Schüler aus Nachbarorten

Von den angemeldeten 65 Schülern des kommenden Schuljahres kommen 59 von den gemeindlichen Grundschulen und lediglich sechs Schüler aus benachbarten Orten – fünf aus Lienen-Kattenvenne und ein Schüler aus Milte. „In den vergangenen Schuljahren wurden jeweils über 20 Kinder aus den umliegenden Gemeinden – unter anderem auch aus Ladbergen – an der Josef-Annegarn-Schule angemeldet“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung zum Bildungs-, Generationen- und Sozialausschuss. Rund 20 Schüler weniger, „das ist fast eine ganze Klasse“, sagte Ulrich Lunkebein (Grüne). Und weiter: „Wenn von außerhalb so wenige Schüler kommen, stellt das ja unsere Planungen auf den Kopf“, stellte er hinsichtlich des Schulentwicklungsplanes fest, bei dem es im wesentlichen um den erhöhten Raumbedarf der Josef-Annegarn-Schule geht.

Ulrich Lunkebein (Grüne)

Fachbereichsleiter Hubertus Stegemann versuchte die Situation zumindest für das kommende Schuljahr zu erklären: Schüler aus Ladbergen seien in diesem Jahr gar nicht dabei. Das könne daran liegen, dass die Gesamtschule in Greven für das Jahr 2022/23 zusätzliche Kapazitäten hätte anbieten können. „Ob das im folgenden Jahr auch noch das Fall sein wird, weiß ich auch nicht.“

Kritik gab es von Sandra Wiegert (CDU). Die JAS habe sich in der Online-Präsentation, die alternativ zum Tag der offenen Tür stattgefunden habe, nicht überzeugend präsentiert. Vielleicht auch ein Grund, warum die Anmeldezahlen zurückgegangen seien, mutmaßte sie. Parteikollegin Claudia Niedermeier pflichtete bei und regte an, die pädagogische Qualifikation nicht aus den Augen zu verlieren. In diesem Zusammenhang regte sie an, in der nächsten Sitzung des Ausschusses darüber noch einmal mit Schulleiter Andreas Behnen ins Gespräch zu kommen.

Situation an den Grundschulen

Anders ist die Situation an den Grundschulen: Dort bewegt sich die Zahl der Anmeldungen im Rahmen der Prognose. So hatte das Institut Gebit für das kommende Schuljahr 109 bis 125 Schülerinnen und Schüler für die ersten Klassen anvisiert. Angemeldet wurden jetzt 120 Kinder. Damit werden nicht wie im vergangenen Jahr sechs erste Jahrgangsklassen gebildet, sondern nur fünf. Die Mitglieder des Bildungs-, Generationen- und Sozialausschusses beschlossen dazu in ihrer jüngsten Sitzung, dass es an der Ambrosiusschule drei Eingangsklassen geben wird, an der Franz-von-Assisi-Schule zwei.

Im aktuell laufenden Schuljahr wurden aufgrund von 129 angemeldeten Kinder sogar sechs Eingangsklassen gebildet. Vier an der Ambrosiusschule und zwei an der Franz-von-Assisi-Schule.

Startseite
ANZEIGE