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43 464 Euro für die Digitalisierung der Schulen

Online mit „iServ“

Ostbevern

Auch wenn die Schüler mit sinkender Inzidenz im Kreis Warendorf sukzessive an die Schulen zurückkehren können. So bleibt das Thema digitale Ausstattung der Schulen. Und da machte die Bevergemeinde in den vergangenen Wochen einen großen Schritt nach vorne.

Von Daniela Allendorf

Die drei gemeindlichen Schulen werden sukzessive mit digitalen Medien ausgestattet. Foto: dpa

Es tut sich was in Sachen Digitalisierung der Schulen. So ist inzwischen an allen drei gemeindlichen Schulen ein flächendeckendes W-Lan in Betrieb.

Darüber hinaus wurden Mitte Februar 240 iPads an die Gemeinde ausgeliefert. Im März und April konnten die Geräte dann an die Lehrer und Lehrerinnen an den Grundschulen ausgegeben werden. Die Lehrer der Josef-Annegarn-Schule erhalten die iPads in dieser Woche.

Bereits in den vergangenen Wochen wurden für die beiden Grundschulen jeweils 15 Geräte in Betrieb genommen. Sie sollen als Schul-iPad vor Ort die Notbetreuung unterstützen.

Auch bei der Installation der Schulserver geht es weiter voran. So konnten alle drei Instanzen der Schulserverlösung „iServ“ installiert werden. Bereits im März führte die Firma iServ zu dem System eine Administratoren-Schulung durch. Beteiligt waren neben einigen Lehrkräften der Schulen auch die Mitarbeiter der IT-Abteilung der Gemeindeverwaltung. Weitere Schulungstermine sollen folgen, heißt es aus der Gemeindeverwaltung.

Unterstützung zur Digitalisierung an den gemeindlichen Schulen gibt es über die Zusatzvereinbarung des Landes wie des Bundes zum „DigitalPakt Schule“. Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, den Schulträger beim Aufbau und der Sicherstellung professioneller Strukturen zur Administration der IT-Infrastrukturen an Schulen zu unterstützen. Förderungswürdig sind dabei unter anderem Fortbildungen und Finanzierung von Administratoren. „Der Gemeinde Ostbevern steht als Höchstbetrag zur Förderung der Maßnahmen eine Fördersumme von 43 464 Euro zur Verfügung“, teilte Bürgermeister Karl Piochowiak mit. Der Fördersatz betrage bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben und die Richtlinie sei bis Ende 2025 befristet, so der Bürgermeister weiter.

Dass es in der Verwaltung eine weitere Vollzeitstelle für den Bereich IT geben solle, dem hatte der Rat bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen für das laufenden Kalenderjahr zugestimmt. „Neben weiteren Aufgaben im Bereich IT ist der Mitarbeiter, der im Sommer 2020 seine Ausbildung zum Fachinformatiker – Fachrichtung Systemintegration – abgeschlossen hat, auch für die Unterstützung der Schulen im Digitalisierungsprozess mitverantwortlich“, erläutert Piochowiak.

Um auch weiter die Finanzierung der Stelle sicherzustellen, hat die Verwaltung nach Absprache mit der Bezirksregierung einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Förderprogramms für die Jahre 2020 bis 2024 gestellt.