Wolfgang Annen

Ostbevern soll jung bleiben

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen ist es derzeit schwierig, große öffentliche Veranstaltungen durchzuführen. Im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit aller Beteiligten und Gäste, hat sich das Team der Telgter WN-Redaktion gegen die Durchführung eines Leserforums zur Wahl des Bürgermeisters entschieden. Stattdessen wird den Kandidaten die Möglichkeit gegeben, sich in einem Podcast zu äußern. In einem ersten Teil geht es um Persönliches sowie die Entwicklung der Gemeinde.

Daniela Allendorf

Bürgermeister Wolfgang Annen geht erneut für die CDU ´bei der Kommunalwahl in Ostbevern ins Rennen. Foto: Ulrich Schaper

Es sei wichtig, dass das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde vorangebracht werde, ist sich Wolfgang Annen sicher. Deswegen sieht er in seinem Gegenkandidaten zur Bürgermeisterwahl Karl Piochowiak ein deutliches Vorbild und weiß dessen Engagement in BSV und Kirche überaus zu würdigen und wertzuschätzen.

Wolfgang Annen

Kirche ist ihm selbst auch kein Fremdwort. In der Messdienerarbeit groß geworden, wurde Annen bereits mit 16 Jahren in den Pfarrgemeinderat gewählt. Dort habe er bereits in jungen Jahren Berührungspunkte auch mit der politischen Gemeinde gehabt, berichtet er im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. Darüber sei ihm früh der Gedanke gekommen: „Es muss einfach was passieren. Deswegen bin ich sehr früh in die Politik eingestiegen“, sagt Annen und zeigte sich im folgenden Interview als „alter Hase“, was das politische Geschäft angeht. Und er wies darauf hin, dass die Baugebiete für ihn eine sehr hohe Bedeutung haben. Denn „wir sind eine der jüngsten Kommunen in NRW und das wollen wir auch bleiben“. Darüber hin­aus gelte es, auch in Brock am Ball zu bleiben. Neben der aktuell geplanten Fachwerkhaussiedlung bestünden weitere Ideen zur Entwicklung eines Baugebietes auch in dem Ortsteil. Im Einklang damit stünden die Neuansiedlung von Geschäften unter anderem im „Bever-Carré“ an der Hauptstraße.

2000 neue Einwohner für die Bevergemeinde

Insgesamt kamen und kommen durch die neuen Baugebiete rund 2000 neue Einwohner für die Bevergemeinde hinzu, so Annen. Dass der Ort dadurch seinen dörflichen Charakter verliert, denkt Wolfgang Annen nicht. „Die Einwohner bringen einen neuen Schub für uns als Gemeinde.“

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