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Alfons Naschert holt mit dem 169. Schuss den Vogel herunter

Rengeringer bejubeln ihren König

Ostbevern

Nur 34 Minuten dauerte der Kampf um die Königswürde. Mit dem 169. Schuss löste er am Sonntagnachmittag um 14.37 Uhr die Spannung bei den zahlreichen Zuschauern. Bei der Königsproklamation verkündete Alfons Naschert in seiner „Regierungserklärung“, dass er es unbedingt werden wollte.

Von Bernd Pohlkamp

Der Hofstaat der Rengeringer Schützen (v.l.): Maria und Alfons Wittkamp, Niki und Elmar Möllenbeck, Mechthild und Bernhard Strotbaum, Marita und Josef Grave, Mechthild und Jürgen Hohenkirch, Königin Renate Storm und König Alfons Naschert (mit auf dem Foto das Kinder-Kaiserpaar Marit Nolle-Buschmann und Maximilian Lübbers) Foto: Bernd Pohlkamp

Die Wiese am Hof Sanders glich am Sonntagabend einer Arena, die von vielen Schützenschwestern und Schützenbrüdern sowie zahlreichen Zuschauern umringt war. Gefeiert wurden dort der neue Schützenkönig Alfons Naschert und seine Inthronisierung. Der Schützenverein Rengering hatte nach dreijähriger Abstinenz allen Grund, bei Kaiserwetter den krönenden Abschluss zu begehen. Dabei sein wollten offensichtlich nicht nur alle der rund 300 Mitglieder, sondern auch die vielen Nachbarn und Freunde des Rengeringer Schützenvereins von 1954.

Oberst Ulrich Horstkötter, Hauptmann Simon Stadtmann und Kommandeur Simon Naschert standen inmitten der Arena und gaben das Kommando: „Augen rechts“, lautete der Befehl. Von dort marschierten unter musikalischer Begleitung der Schweger Blaskapelle das 2019-er Königspaar Jan Schniederbernd und Viktoria Möllenbeck mit dem neuen König Alfons Naschert und seiner Königin Renate Storm sowie der Hofstaat mit Maria und Alfons Wittkamp, Elmar und Niki Möllenbeck, Mechthild und Bernhard Strotbaum, Marita und Josef Grave sowie Mechthild und Jürgen Hohenkirch ein.

Auf der Empore vor den mit Blumen geschmückten grünen Sträuchern standen die Schützen mit ihren elegant gekleideten Frauen und ließen sich von den Schützenschwestern und -brüdern und den vielen Zuschauern bejubeln. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Markus Bitter zog ein Resümee. „Alfons Naschert ist unser neuer Schützenkönig.“

Nur 34 Minuten dauerte der Kampf um die Königswürde. Mit dem 169. Schuss löste er am Sonntagnachmittag um 14.37 Uhr die Spannung bei den zahlreichen Zuschauern. Bei der Königsproklamation verkündete Alfons Naschert in seiner „Regierungserklärung“, dass er es unbedingt werden wollte: „Das musste einfach sein“, entschuldigte er sich bei seinen Schützenbrüdern, die ebenfalls gerne in die Fußstapfen von Jan Schniederbernd getreten wären.

Vor der Königsproklamation gab es noch einige Auszeichnungen. So wurde das Kinder-Kaiserpaar gefeiert: Maximilian Lübbers und Marit Nolle-Buschmann. Hampelmannkönig wurde Dennis Riesenpatt mit dem 177. Schuss. Beim Königsschießen holte sich Manfred Cord den Apfel, Ulrich Horstkötter das Zepter und Simon Jürgens die Krone. Vor dem Marsch durch die „Sandersche Arena“ führten die (Telgter) Vechtruper Schützen zu Ehren des Königspaares den Fahnenschlag aus. Mit dem Festball am Sonntagabend und dem Tanz des Königspaares und seines Hofstaates unter der musikalischen Begleitung der Band „Impress“ mit ausdrucksstarkem Gesang feierten die Rengeringer ihre lange Nacht in allerbester Stimmung nach so langer Pause.

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