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Thema „Essstörungen“ im Fokus

Sensibilisieren für die Individualität

Ostbevern

Mit dem Theaterstück „Das Püppchen“, das über die AOK finanziert wurde, wurden in der Josef-Annegarn-Schule die Siebtklässler auf das Thema „Essstörungen“ aufmerksam gemacht.

-rei-

Die Schauspielerinnen Viola Knapp und Susanne Hocke (v.l.) behandelten im Theaterstück das Thema Essstörungen. Foto: Anne Reinker

„Ihr müsst frühzeitig auf Euch aufpassen, denn es kann jeden betreffen“, mahnte Andreas Behnen die Siebtklässler der Josef-Annegarn-Schule. Das Thema Essstörungen wurde am Donnerstag im Rahmen der Drogen- und Suchtpräventionswoche mit einem Theaterstück behandelt. Mit „Das Püppchen“, eine Vorführung die über die AOK finanziert wurde, sollen die Jugendlichen auf die Umstände und Ursachen von Bulimie und Magersucht aufmerksam gemacht werden.

Die Mädchen Shierin, gespielt von Susanne Hocke und Lena (Viola Knapp) sind beste Freundinnen, verheimlichen aber doch voreinander ihre Probleme. Shierin ist perfektionistisch und strebt nach einem schlanken und fitten Körper, Lena fühlt sich von ihren Eltern unverstanden und findet bei ihnen kein Gehör. Beide flüchten sich in Essstörungen.

Nachbesprechung in den Klassen

Der Vorstellung für die vier Klassen schloss sich eine Nachbesprechung an. „Wir möchten die Kinder dafür sensibilisieren, dass jeder Mensch anders und besonders ist“, sagte Susanne Hocke. „Und dass jeder auch schön und wichtig ist“, betonte Viola Knapp. Wichtig sei, miteinander darüber zu reden oder sich Hilfe zu holen. Die Entwicklung der beiden Mädchen im Stück blieb zum Ende der Vorstellung offen, die möglichen Lösungswege wurden in den Klassen gemeinsam besprochen.

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