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Lambertusfest der Ambrosiusschule

Tänze und Lieder rund um die bunte Pyramide

Ostbevern

Wenn das traditionelle Lambertusfest der Ambrosiusschule steigt, dann darf einer nicht fehlen: Bereits seit 1997, als Hermann Rottmann als Konrektor an die Schule kam, gibt dieser alljährlich den Takt bei der Veranstaltung an.

-mol-

Der ehemalige Schulleiter Hermann Rottmann begleitete das Lambertusfest der Ambrosiusschule am Akkordeon musikalisch Foto: Marie Molkenbur

Die leuchtende Pyramide, die selbstgebastelten Laternen und die begeisterten Gesänge der Schulkinder verliehen dem Schulhof der Ambrosiusschule am Freitag eine festliche Stimmung, die genau richtig erschien, um den Schülern die münsterländische Tradition des Lambertusfestes näher zu bringen.

Nachdem Schulleiterin Andrea Winter die aufgeregten Schulkinder, Geschwister, Eltern, Großeltern und ehemaligen Schüler kurz begrüßt hatte, begann bereits das Programm des Abends. Die traditionellen Lieder des Lambertusfestes, gesungen von den Schülern der Grundschule, wurden vom den ehemaligen Schulleiter Hermann Rottmann am Akkordeon musikalisch begleitet. Bereits seit er 1997 als Konrektor an die Schule kam, gibt er alljährlich den Takt bei der Veranstaltung an. Inzwischen eine Rarität, findet sich doch kaum jemand, der heute noch Akkordeon lernt, geschweige denn die plattdeutschen Lambertuslieder beherrscht. Doch Hermann Rottman spielt weiter Jahr für Jahr die altbekannten Stücke wie „Dumme Liese“ und „Was kommt dort von der Höh?“, zu denen die Kinder um die Pyramide in der Mitte tanzen und mitsingen.

Das Highlight des Abends war natürlich das Schlusslied „O Buer wat kost´t dien Hei?“. Dieses Jahr wurde aus dem Buer – dem Bauern – aber eine Bäuerin, dargestellt von Greta Steih. Dem Liedtext entsprechend, suchte sie sich aus den Lambertussängern eine Frau, Kind, Magd und Knecht für die Prozession aus. Die einzige Enttäuschung für die jungen Sänger war, dass das eigentlich geplante Birnbaumlied wegen des einsetzenden Regens ausfallen musste. Die ersten sich anbahnenden Kindertränen konnten dann aber doch noch gestoppt werde, als die Bäuerin am Ende ihres Lieds die obligatorischen Lambertusäpfel verteilte.

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