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Finale Planungen für den Erntedankumzug in Brock laufen

Tradition und Moderne im Wechsel

Brock

Schon in den Sommermonaten starten die Vorbereitungen für den großen Erntedankumzug im Ortsteil Brock. Eigentlich hätte die Veranstaltung, die normalerweise im Fünfjahresrhythmus stattfindet, bereits 2020 über die Bühne gehen sollen. Doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Umso motivierter sind die Organisatoren für den Umzug in diesem Jahr.

Von Anne Reinker

Das Orga-Team des Erntedankumzuges mit Martin Breuer, Michael Schulze Althoff, Thomas Korthorst, Martin Walbelder, Alfons Wonnemann, Stefan Schule und Martin Höppener (im Bild Andre Große Hokamp) freuen sich schon auf das Event. Foto: Anne Reinker

Noch knapp fünf Wochen und es wird wieder – so hoffen die Organisatoren – mehrere tausend Besucher in den beschaulichen Ortsteil ziehen. Am 25. September (Sonntag) veranstaltet der Landwirtschaftliche Ortsverein Brock seinen traditionellen Erntedankumzug. Musste er coronabedingt 2020 abgesagt werden, wird die sonst alle fünf Jahre stattfindende Großveranstaltung nun nachgeholt.

Das Orga-Team steckt mitten in den finalen Planungen. Mit Blick darauf können sie den Interessierten schon einiges für ereignisreiche Tage versprechen.

Startschuss fällt mit dem Oktoberfest

Beginnen wird die ganze Unternehmung bereits am 23. September (Freitag) mit einem Oktoberfest im Festzelt auf dem Dorfplatz. „Der Vorverkauf für die Eintrittskarten wird bald starten“, kündigt Thomas Korthorst, Vorsitzender des Ortsvereins, an.

Der Samstag bleibt veranstaltungsfrei, denn dann werden die Mitmachenden den Wagen und Fahrzeugen einen letzten Schliff verleihen, sie schmücken und für den Umzug „fein“ machen.

Am Sonntag beginnt der Festtag um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst, der bei schönem Wetter unter freiem Himmel neben der Kirche stattfinden wird. Natürlich wird auch bei der Messe das Thema Erntedank im Mittelpunkt stehen.

Thomas Korthorst

20 Themenwagen, Traktoren und Maschinen, sowie 15 Fußgruppen und mehrere Einzelpersonen haben sich für die Teilnahme am Umzug angemeldet. Das Thema rund um Landwirtschaft und Ernte wird von den Teilnehmern von vielen Seiten aus beleuchtet. So werden unter vielem anderen Imker- und Hackfruchtwagen, ein Saftpressenwagen, die Petrijünger oder auch ein Kiepenkerl und eine Gruppe Trampeltrecker im Umzug zu sehen sein. Traktoren und Großmaschinen aus mehreren Generationen sind dabei. „Tradition und Moderne sollen sich wieder abwechseln“, berichtete Korthorst dazu. Fünf Spielmannszüge sind eingeladen, erzählte er weiter. Insgesamt wird der Zug über einen Kilometer lang sein, so erste Schätzungen der Verantwortlichen.

Um 13.30 Uhr wird sich die Kolonne von einem Feld an der Haselheide ausgehend in Richtung Ortsteil in Bewegung setzen. Die Strecke geht in zwei Runden über Teile der Ladbergener Straße, der Schmedehausener Straße und des Deppengaus bis hin zum Dorfspeicher. Dort werden die Besucher über einen – von Marion Wonnemann organisierten – Bauernmarkt mit etwa 20 Ausstellern schlendern können. Ein Kaffee- und Kuchenschmaus wird im Festzelt vorbereitet. Einen Abschluss findet der Umzug mit dem abendlichen Ernteball im Zelt.

Fahrzeuge werden vom TÜV abgenommen

Damit an diesem Wochenende alles so laufen kann wie gedacht, sind natürlich nicht nur die Mitglieder des Orga-Teams mit umfangreichen Vorbereitungen beschäftigt, sondern auch die zahlreichen Beteiligten.

Bereits beim letzten Erntedankumzug 2015 mussten die Fahrzeuge eine TÜV-Abnahme durchlaufen. „Diese wird speziell in Bezug auf Brauchtumsveranstaltungen durchgeführt“, sagte Korthorst. „Beispielsweise wird geprüft, ob alle zusätzlichen Aufbauten ausreichend befestigt sind“, fügte er hinzu. Die TÜV-Prüfung findet am 3. September am Dorfspeicher statt. „Der Rohbau der Fahrzeuge muss bis dahin stehen“, so der Vorsitzende des Ortsvereins. Pro Fahrzeuggespann sind übrigens vier begleitende Ordner vorgeschrieben – so sieht es das Sicherheitskonzept vor, das natürlich auch den Einsatz von MHD, DRK und Feuerwehr vorsieht.

Die Organisatoren sorgen zudem dafür, dass auf Freiflächen an den vier Ortseingängen genug Parkplätze für die erwartete große Anzahl an Besuchern zur Verfügung stehen.

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