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Krippe im St.-Ambrosius-Kindergarten

Über 40 Jahre alte Figuren

Ostbevern

Über 40 Jahre alt sind die Krippenfiguren der Krippe im St.-Ambrosius Kindergarten. Und deswegen werden sie auch besonders gehegt und gepflegt. Schon die Kleinsten wissen, dass sie damit vorsichtig umgehen müssen. Jeden Montag in der Adventszeit stellen sie neue Figuren in die Krippe, de so von Woche zu Woche wächst.

Von Anne Reinker

Einige Mädchen und Jungen der „schlauen Füchse“ präsentieren die Krippe des St.-Ambrosius-Kindergartens. Foto: Anne Reinker

Eine ganz besondere Stimmung genießen in der Vorweihnachtszeit die Kinder und Erzieher des St.-Ambrosius-Kindergartens. Mit dem bunt geschmückten Tannenbaum, dem Adventskranz mit den dicken Kerzen sowie der Krippe erleben sie die Adventszeit. Vor allem die Krippe mitsamt ihrer Figuren hat es den Kindern angetan.

Die teils gestrickten, teils genähten Figuren sind schon über 40 Jahre alt, schätzte Leo Middelmann. Sie seien damals von Eltern hergestellt worden, so der Leiter der Einrichtung. Ebenfalls aus Eltern-Hand ist der Stall, den ein Vater vor kurzem ganz nach dem alten Vorbild des Krippengebäudes neu fertigte.

Jeden Montagmorgen treffen sich alle Kindergartenkinder an der Krippe, um weitere Figuren hinzuzustellen und die Landschaft so langsam wachsen zu lassen. Außerdem wird die nächste Kerze am Adventskranz angezündet und ein Lied gesungen. „Das Hineinsetzen der Figuren machen die Kinder selber und es wird von allen anderen mit großem Interesse verfolgt“, erzählte Middelmann, zu dem wiederkehrenden Ritual.

Am Anfang waren das die Schäfchen, Hunde und Hirten folgten. „Die Figuren hegen und pflegen wir“, sagte der Erzieher. „Sie sind unsere Schätzchen.“

Till, der als Vorschulkind zu den „schlauen Füchsen“ gehört, kann ganz klar sagen, welches bislang seine Lieblingsfigur ist: „Das ist der Hund, den mag ich besonders.“ Und welche Aufgabe dieser hat, wusste Annabell. „Er muss auf die Schäfchen aufpassen.“ Die seien so schön flauschig, erklärt Melina, warum sie diese so gerne mag.

Der Esel kam nach dem dritten Advent dazu. Ihm folgen Maria und Josef, wie Emma zu berichten wusste. „Und wenn die Kinder aus den Ferien wieder da sind, ist das Jesuskind da“, sagte Leo Middelmann.

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