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Betreuungsplätze gesichert

Übergangs-Kita bleibt und wird erweitert

Ostbevern/Kreis W...

Die gute Nachricht: Die Kita-Plätze in der Bevergemeinde werden auch im kommenden Kita-Jahr sichergestellt. Nach den Querelen um den Kita-Neubau „Biberbande“ gibt es jetzt eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Kreis Warendorf über weitere Teile der mobilen Kita.

Daniela Allendorf

Zum neuen Kindergartenjahr wird die „Übergangs-Kita“ um entsprechende Module erweitert, so dass zwei weitere Gruppen untergebracht werden können. Foto: Daniela Allendorf

Wenn es um die Vergabe von Plätzen in Kindertagesstätten, Kindergärten oder bei Tagespflegepersonen geht, ist der Kreis Warendorf der erste Ansprechpartner. Über die Behörde erfolgen die Ermittlungen zu den Bedarfen in jedem Kindergartenjahr und auch die Anmeldungen.

Die Fäden laufen beim Amt für Kinder, Jugendliche und Familien zusammen. Seit dem 1. August 2013 hat jedes Kind ab dem ersten vollendeten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Vorrangig werden die Plätze in Kindertageseinrichtungen bereitgehalten.

Sollte es einen Fall geben, bei dem ein Kind im Kreis – ausgenommen sind die Städte Ahlen, Beckum und Oelde, sie haben ein eigenes Jugendamt – keinen Kitaplatz erhält, ist der Kreis diejenige Behörde, gegen die sich eine Klage richtet. Nicht nur deswegen hat es für Landrat Dr. Olaf Gericke und Amtsleiterin Anke Frölich oberste Priorität, dass alle Kinder einen Platz bekommen. Das gilt auch für Ostbevern. Seit Januar 2020 – das geht unter anderem aus einer Sitzungsunterlage des Kreistages hervor – war dem Jugendamt klar, dass der Bau der neuen Kita „Biberbande“ nicht wie angekündigt bis zum 1. August vergangenen Jahres fertiggestellt werden konnte. Unter anderem deswegen hat der Kreistag beschlossen, eine sogenannte „Notfall-“ oder „Feuerwehr-Kita“ in Form eines Modulsystems für zwei Kita-Gruppen anzuschaffen. „Als erster Einsatzort dieser Übergangsgruppen kommt Ostbevern in Betracht“, heißt es in der Vorlage weiter.

Vom damaligen Bürgermeister Wolfgang Annen wurde im vergangenen Sommer noch signalisiert, dass eine solche Kita nicht benötigt wird, weil man davon ausging, dass das Bauvorhaben rechtzeitig fertiggestellt werde. Das wurde vom Kreis jedoch anders gesehen, und man hielt an dem Plan, die Module in der Bevergemeinde aufzustellen, fest. Seitdem stehen die Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft des Neubaus. Und dort werden sie auch für das Kindergartenjahr 2021/22 zur Verfügung stehen und darüber hinaus durch ein baugleiches Gebäude für zwei weitere Gruppen ergänzt, so dass auch ab dem Sommer die entsprechende Anzahl an Kitaplätzen gewährleistet werden kann.

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