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Aktion der Ambrosius-Schule

Überraschende Weihnachtspost für die Ordensfrauen

Ostbevern

Große Freude herrschte bei den Clemensschwestern im Maria-Ludwig-Stift in Dülmen. Grund dafür war die unverhoffte Weihnachtspost, die die Ordensfrauen gerade erreicht hat. Absender sind Mädchen und Jungen der Ambrosius-Grundschule in Ostbevern.

wn

Große Freude herrschte bei den Clemensschwestern im Maria-Ludwig Stift in Dülmen. Sie hatten Post von den Schülerinnen und Schülern der St.-Ambrosius-Schule bekommen. Foto: privat

Große Freude herrschte in diesen Tagen bei den Clemensschwestern im Maria-Ludwig-Stift in Dülmen. Grund dafür war die unverhoffte Weihnachtspost, die die Ordensfrauen gerade erreicht hat. Die Klasse 2c der Ambrosius-Schule in Ostbevern hat sich im Religionsunterricht gefragt: Wie ist es eigentlich, alt zu sein? Schnell kamen verschiedene Ideen zusammen, auch wenn sich die Kinder nicht direkt einige waren, ab wann man eigentlich so richtig alt ist.

Passend zum Advent haben die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin intensiv darüber nachgedacht, wie man älteren Menschen eine Freude machen kann. Wie schwierig der Alltag während der Corona-Pandemie gerade für Seniorinnen und Senioren ist, das wissen die Kinder nämlich nur zu gut. Auch für sie ist es in diesem Jahr fast unmöglich, unbeschwerte Stunden mit ihren Großeltern zu verbringen. Da kam die Idee einer adventlichen Postkartenaktion gerade recht, lernen die Kinder im zweiten Schuljahr doch Schritt für Schritt, ihre Fähigkeiten im Schreiben zu verbessern.

So ist ein bunter Haufen selbstgemalter Karten und liebevoller Grüße zusammengekommen. Da im Maria-Ludwig-Stift an der Coesfelder Straße in Dülmen bekanntlich nicht einfach nur normale alte Menschen wohnen, konnten die Kinder auf diesem Weg auch noch etwas über das Ordensleben erfahren, und so eine neue Welt entdecken, die vielen eher fremd und unbekannt ist.

Die kurzen Texte der Schüler sprudelten nur so vor Neugierde und Interesse. So wollte eine Schülerin wissen, was die Ordensfrauen denn in ihrer Freizeit noch so machen, wenn sie mal gerade nicht beten oder in die Kirche gehen.

Nun machen sich die beschenkten Schwestern an die Arbeit, um den Kindern bis zum Weihnachtsfest eine Antwort zu schreiben und mehr über sich und ihr Leben zu verraten. Vielleicht werden auf diesem Weg ja auch einige längerfristige Brieffreundschaften entstehen.

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