1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Vernetzung der Akteure vor Ort

  8. >

Fairer Handel in Ostbevern

Vernetzung der Akteure vor Ort

Ostbevern

Zahlreiche Gruppen vor Ort haben sich dem Fairen Handel verschrieben. Eine bessere Vernetzung streben sie nun an.

Von und

Ziehen für eine faire Welt gemeinsam an einem Strang – und das vertretend für viele Ostbeverner Vereine und Initiativen (v.l.n.r.): Magdalena van Teeffelen, Dr. Michael König, Jutta Drilling-Kleihauer, Angelika Whitehead, Heinz-Josef Zumhasch, Ulla Zumhasch, Marga Chirazi, Lars Frönd, Ulla Schulze Pröbsting und Alexandra Bücker. Foto: Gemeinde Ostbevern

Auf Einladung der Fairtrade-Steuerungsgruppe Ostbevern trafen sich nun verschiedene Vereine und Initiativen, die sich für eine faire Welt einsetzen. Ziel des Treffens war es laut einer Pressemitteilung, sich näher kennenzulernen sowie Gemeinsamkeiten und Synergien herauszuarbeiten, die künftig für die ehrenamtlich Tätigen einen Mehrwert haben können.

Yvonne Ganzert, Gemeindevertreterin, erläuterte zum Einstieg die Aufgaben der Fairtrade-Steuerungsgruppe, zu denen nicht nur die Bildung- und Öffentlichkeitsarbeit für den fairen Handel vor Ort zählt, sondern auch der Auftrag, lokale Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in den Dialog zu bringen und zu vernetzen. Das erste „Fairnetzungstreffen“ sei ein Schritt in diese Richtung.

Berichte der Vereine

Daran anschließend stellten die Vereine „1000 Hügel“, „Entwicklungshilfe für Bedürftige in Uganda“, „Partnerschaft Ndaba – Ostbevern“, „Wi(h)r“, die Kolpingsfamilie Ostbevern und der Eine-Welt-Laden ihre laufenden Aktivitäten vor. Die Bandbreite ging von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit über Spendensammeln und Patenschaften, der Hilfe zur Selbsthilfe insbesondere für Menschen mit Handicap in Afrika und hierzulande für Geflüchtete, bis hin zum Bau und dem Betrieb von Ausbildungszentren in Ruanda und Uganda. Beeindruckend waren die Vielfältigkeit und die erfolgreiche Entwicklung der zahlreichen Hilfsprojekte.

Stärkung von menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen

Allen Ehrenamtlichen und ihren Projekten gemein sind sowohl das faire Handeln im Allgemeinen als auch die Stärkung von menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen in den Ländern des globalen Südens. Um dies noch gezielter in die Öffentlichkeit zu tragen, verständigte man sich auf weitere Treffen, die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und der Nutzung spezifischer Fähigkeiten der Akteure zur Weiterbildung der Ehrenamtlichen geben.

Zum Ausbau einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit nutzen die Beteiligten am 22. Mai die Gewerbeschau „Bauen und Leben“, um sich dort unter dem Motto „Engagement für eine faire Welt“ zu präsentieren und einige der Hilfsprojekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Startseite
ANZEIGE