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Einnahmen durch Hundesteuer steigen

Vierbeiner bringen 60.052 Euro

Ostbevern

Rund 1000 Hunde sind in der Bevergemeinde steuerlich registriert. Damit werden jährlich nicht unbeträchtliche Summen in den Haushalt der Gemeinde gespült.

Von Daniela Allendorf

Auf Wald- oder Wirtschaftswegen dürfen Hunde in der Bevergemeinde frei laufen. 

Nach den jüngsten Auswertungen von IT.NRW zahlten Hundebesitzer im vergangenen Jahr in Ostbevern im Erfassungszeitraum von Januar bis September in Summe 60.052 Euro. Noch im Jahr 2020 lag das Aufkommen an Hundesteuer bei 55.966 Euro. Ein Jahr darauf waren es 57.596 Euro im Vergleichszeitraum.

Mit diesen Werten liegt Ostbevern deutlich über dem Landestrend, wie auch über dem, Kreistrend. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Steuereinnahmen in Nordrhein-Westfalen in diesem Bereich um 2,4 Prozent, der Kreis Warendorf verzeichnete ein Plus von 1,6 Prozent. In der Bevergemeinde liegt das Plus bei 4,3 Prozent. Doch so viel Freunde der vierbeinige Freund seinen Besitzern auch bringt, bringt er auch einige Verpflichtungen mit sich.

Was Hundehalter zu beachten haben, dazu hat die Gemeindeverwaltung eigens einen Flyer erstellt, der über die Homepage abzurufen ist. Denn nicht nur einer Anmeldung des Hundes und der Steuerpflicht müssen Herrchen und Frauchen nachkommen. „Rund 300 Gramm Kot produziert der deutsche Durchschnittshund täglich, auch in Ostbevern“, ist in der Broschüre zu lesen. Und bei ebendiesem sind die Besitzer verpflichtet, ihn zu beseitigen. Denn von der Reinigungspflicht sind Hundebesitzer eben nicht durch die Hundesteuer befreit. Außerdem sind Spielplätze und das Wassertretbecken auf der Obstbaumwiese für Hunde tabu.

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