1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Ostbevern
  6. >
  7. Wie soll Ostbevern 2030 aussehen?

  8. >

Online-Befragung

Wie soll Ostbevern 2030 aussehen?

Ostbevern

Ab dem 5. Juli sowie dem 19. Juli startet in der Bevergemeinde eine digitale Umfrage zum Klimaschutz. Denn: Ostbevern will bis 2030 klimaneutral sein und da gilt es alle Bürger mit ins Boot zu holen. Rund zehn Minuten dauert die Teilnahme an der Umfrage, die später vom Büro Energielenker ausgewertet wird.

Bürgermeister Karl Piochowiak (l.) und Klaus Hüttmann freuen sich über die erneute Auszeichnung mit dem EEA in Gold. Foto: Daniela Allendorf

Klimaschutz ist in der Bevergemeinde seit Jahren kein Fremdwort, sondern gelebte Praxis. Und das sich diese Praxis bewährt und etabliert hat, zeigt sich nicht nur in Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes (WN berichteten), sondern auch in der nun bereits fünften Auszeichnung mit dem European Energy Award in Gold – die der Gemeinde jüngst verliehen wurde.

Eine Auszeichnung auf der sich Ostbevern aber keinesfalls ausruhen will. Doch dafür braucht es abermals eine engagierte Beteiligung auch der Bürgerschaft. Das Ziel: 2030 soll die Bevergemeinde klimaneutral aufgestellt sein. Und wie das gehen kann, welche Themenschwerpunkte gesetzt und welche Projekte angestoßen werden, dazu sollen die Bürger einen maßgeblichen Beitrag leisten.

So startet am 19. Juli eine anonyme Online-Befragung zu verschiedenen Themen rund um den Klimaschutz. Über die Homepage der Gemeinde wird die Umfrage direkt über die Startseite abrufbar sein. Abgefragt werden unter anderem die persönliche Einstellung zum Klimaschutz, oder wie die Bürger den Klimaschutz der Gemeinde wahrnehmen. Darüber hinaus ist die Umfrage in drei Zielgruppe aufgeilt. Neben den Bürgern im allgemeinen werden speziell die Jugendlichen sowie Vertreter aus der Wirtschaft angesprochen.

Die Umfrage unter den Jugendlichen beginnt bereits am 5. Juli und wird über eine Kooperation mit der Loburg und der Josef-Annegarn-Schule unter den Schüler publik gemacht. Sie wird ebenso wie die anderen beiden Gruppen bis zum 31. August freigeschaltet sein. Durchschnittlich zehn Minuten Zeit müssen die Teilnehmer investieren, um mögliche Schwerpunkte im Klimaschutz der Gemeinde zu setzen.

Im gesamten Aktionszeitraum werden Plakate und Banner im Dorf auf die Befragung aufmerksam machen. Per QR-Code kann man sich auch dort über das Smartphone einloggen und teilnehmen. Bereits im Vorfeld werden die Bürger auch per Post von der Gemeindeverwaltung über die Aktion informiert. Im Anschluss wird die Firma Energielenker die Fragebögen auswerten.

Startseite