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Veranstaltungsreihe

Wieder live über die Mauer schauen - Route der Touristik-Veranstaltung ausgeschildert

Ostbevern

Am 11. und 12. Juni sind in Ostbevern wieder zahlreiche Gärten für interessierte Besucher geöffnet. Von 10 bis 18 Uhr besteht jeweils die Möglichkeit, einen Blick hinter Mauern und Zäune zu werfen.

Von Daniela Allendorf

Ob mit dem Rad, per Pedes oder mit dem Auto – Die Veranstalter hoffen auf viele Besucher, die „über die Mauer schauen“. Foto: Anne Reinker

Auch wenn Corona den Veranstaltern von Ostbevern-Touristik im vergangenen Jahr eigentlich in die Karten spielte – die Inzidenz ging seinerzeit gegen Null – hatte man sich schon im Vorfeld entschlossen, den Blick in der Veranstaltungsreihe „Über die Mauer geschaut“ nur digital in die verschiedenen teilnehmenden Gärten zu werfen. In diesem Jahr dürfen sich die Besucher wieder auf eine echte Tour freuen. Schon am kommenden Wochenende ist es soweit, wenn es wieder „Über die Mauer geschaut” heißt.

Am Samstag und Sonntag (11. und 12. Juni) können die Kleinode der Gärtnerkunst jeweils von 10 bis 18 Uhr bestaunt werden. Denn getreu dem Motto: „Wer seinen Garten liebt, der schaut auch gerne bei anderen durch den Zaun, über die Hecke oder die Mauer. Ostbevern gewährt viele interessante Einblicke in die Gärten seiner Bewohnerinnen und Bewohner“, freuen sich die Veranstalter rund um Christine Schafberg, endlich wieder durchstarten zu können.

Seit über 20 Jahren findet im Juni die Veranstaltung – ein ganz besonderes Highlight für Gartenliebhaber – statt. Damals war es Maria Göwert, die zusammen mit dem ehemaligen Touristikchef Hartmut Büstrin die Initialzündung gab. Sie erinnert sich: „Ein Anruf beim damaligen Verkehrsverein mit der Bitte, meinen offenen Garten den Touristen mit anzubieten, verschwand in der Schublade.“ Erst sehr viel später sei Hartmut Büstrin auf sie zugekommen und sei ihrem Wunsch, ihren biologisch und naturnah gestalteten Garten zugänglich zu machen, gefolgt. Durch seine Erfahrung durch Englandreisen – das Konzept der offenen Gärten gibt es dort schon viel länger – und ihr Angebot, sei sehr schnell ein Plan für „Über die Mauer geschaut“ entstanden.

„Enge Freunde und Bekannte erweiterten die Anzahl der offenen Gärten seinerzeit auf fünf“, erinnert sich Maria Göwert, der die Veranstaltungsreihe und die damit verbundene Öffnung privater Gärten sehr am Herzen liegt. Deswegen hat sie auch eine Bitte an alle Gartenbesucher: „Betreten Sie jeden Garten mit Respekt, Rücksicht und Anerkennung. Es ist ein Ehrenamt.“

Und diesem können die Besucher am Wochenende auf einer für zwei Tage ausgeschilderten Rad- oder Pkw Route nicht nur über die Mauer schauen, sondern dürfen in verschiedene Gärten eintreten und sich von der Anlage und der Gestaltung der Gärten inspirieren lassen.

Doch damit nicht genug. Auch Handwerks- und Kleinkunst ergänzen das Angebot der Gartenbesichtigungen. Eine Cafeteria, deren Einnahmen einem guten Zweck zugutekommt, wird das Angebot abrunden und sorgt dafür, dass die Besucher sich zwischendurch mit Kaffee, Tee, kühlen Getränken und selbst gebackenem Kuchen stärken können. „In diesem Jahr wird die Strecke lediglich 16 Kilometer lang sein“, erläutert Christine Schafberg im Vorfeld. „Eine Besonderheit, wer gut zu Fuß ist, kann die Runde in diesem Jahr erwandern.“

Eintrittsbändchen und Streckenpläne gibt es in gewohnter Weise an beiden Tagen im Foyer des Rathauses. Ebenso wird eine kleine Zahl Leih-Fahrräder zur Verfügung gestellt, die gemietet werden können.

„Eine Anmeldung ist nicht erforderlich“, so die Touristikfachfrau für weitere Informationen erreicht man die Ostbevern Touristik per Mail unter: info@ostbevern-touristik.de.

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