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Informationsveranstaltung zur „Biber-Gold-Card“

Zahlungsmittel mit Steuervorteil

Ostbevern

Die Karte als „krisenfestes und weit verbreitetes Zahlungsmittel“ mit einem „guten geldwerten Vorteil“ - so bezeichnen die Verantwortlichen die „Biber-Gold-Card“. Die überzeugende Markteinführung hat die Initiatoren zum zweiten geplanten Schritt bewegt.

Von Anne Reinkerund

Vertreter von Stadt und Verein „Wirtschaft Ostbevern“ informierten Interessierte über die „Biber-Gold-Card“. Foto: Anne Reinker

Die „Biber-Gold-Card“ wird von der Gemeinde angenommen. Die Zahl der Akzeptanzstellen ist seit Markteinführung gewachsen. Doch nicht nur als Geschenk zu Geburtstagen und Feiertagen ist sie einsetzbar. Auch für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist sie interessant, kann die Karte doch als steuerfreier Sachbezug genutzt werden. Wie das geht, wurde bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch erläutert.

Die Karte als „krisenfestes und weit verbreitetes Zahlungsmittel“, so formulierte es Bürgermeister Karl Piochowiak in seiner Begrüßungsrede. Einen „guten geldwerten Vorteil“ ergänzte Vereinsvorsitzender „Wirtschaft Ostbevern“, Jannik Reinker in seinen Ausführungen. „Die Karte wird hoffentlich ein Selbstläufer“, fügte Wirtschaftsförderin Yvonne Ganzert hinzu, „von dem alle profitieren können“.

Die Bilanz nach knapp vier Monaten „Biber-Gold-Card“, initiiert durch die Wirtschaftsförderung der Gemeinde und den Verein „Wirtschaft Ostbevern“, kann sich sehen lassen: über stolze 12 000 Euro wurden auf Karten gebucht, davon schon über 5000 Euro bei den aktuell über 30 Akzeptanzstellen eingelöst, wie Vereinskassierer Dieter Schulze-Zumkley sagte. Ausbaufähig ist das Karten-System aber noch.

Die überzeugende Markteinführung hat die Initiatoren zum zweiten geplanten Schritt bewegt: die Möglichkeit der Arbeitgeber, die Karte als steuerfreien Sachbezug von maximal 50 Euro im Monat für ihre Angestellten einzusetzen.

Patrick Koch, Geschäftsführer und Projektbetreuer der Firma Stadtguthaben, erläuterte die Handhabung, mit der die Gewerbetreibenden für das Angebot zugunsten ihrer Angestellten vorgehen müssen, im Detail. „Der Vorteil des steuerfreien Sachbezugs ist für den Arbeitgeber ein Motivationsinstrument“, erklärte er. Denn die Nutzer haben „mehr Netto“, so Koch, als bei einer Zuwendung in gleicher Summe. „Und er denkt jedes Mal an Sie, wenn sie die Karte einlösen“, meinte er. „Beide haben das Ziel, das lokale Gewerbe zu fördern und so auf die Standortattraktion einzuwirken.“

Der steuerfreie Sachbezug werde nach Registrierung der Arbeitgeber monatlich automatisch auf die ausgehändigte Karte gebucht, erläuterte Koch. Ist diese mit 250 Euro angefüllt, sollte der Arbeitnehmer sie mal nicht in der Zwischenzeit einlösen, wird der Gutschein per PDF zugestellt. Patrick Koch, der bei der Veranstaltung via Live-Stream zugeschaltet war, führte die Anwesenden durch den Prozess der Registrierung.

Interessant sei das System der „Biber-Gold-Card“ übrigens auch für Arbeitgeber, deren Arbeitnehmer in Ostbevern wohnen. Die Einfachheit des Prozesses bestätigte Wolfgang Neumann, der mit der Umsetzung startete. Informationen für interessierte Arbeitgeber gibt es per E-Mail an ganzert@ostbevern.de.

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