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Schulentwicklungsplan

Zentraler Schritt: Projektgruppe

Ostbevern

Drei Varianten – oder vielleicht doch noch mehr Möglichkeiten? Langsam nehmen die Planungen zur Schulentwicklung in Ostbevern Fahrt auf. Eine Variante ist nach wie vor die Entwicklung eines neuen Schulstandortes. Aber auch Erweiterungen sind noch nicht vom Tisch und wollen abgewogen werden.

Von Daniela Allendorf

Wie geht es mit den Ostbeverner Schulen weiter? Eine Lösung ist, dass die Franz-von-Assisi-Grundschule in ein neu zu errichtendes Gebäude zieht und das jetztige Gebäude als Teilstandort für die Josef-Annegarn-Schule genutzt wird.Wie geht es mit den Ostbeverner Schulen weiter? Eine Lösung ist, dass die Franz-von-Assisi-Grundschule in ein neu zu errichtendes Gebäude zieht und das jetztige Gebäude als Teilstandort für die Josef-Annegarn-Schule genutzt wird. Foto: Daniela Allendorf

Wie geht es mit Ostbeverns Schullandschaft weiter? Eine Frage, die sich angesichts steigender Schülerzahlen und damit einhergehend größerem Raumbedarf bereits seit einiger Zeit stellt. So gab es bereits im Sommer des vergangenen Jahres durch das Institut Gebit einen Bericht zur Schulentwicklung. Neben der Überprüfung eines möglichen neuen Schulstandortes im Gebiet Kohkamp gab es seinerzeit auch den Auftrag durch den Rat, zur Bewertung der verschiedenen Varianten ein externes Beratungsunternehmen in Anspruch zu nehmen. In der jüngsten Sitzung des Bildungs-, Generationen- und Sozialausschusses stand das Thema nun erneut auf der Tagesordnung.

Realisierungsvariantenvergleich und Nutzwertanalyse war der Vortrag von Michael Schultze-Rhonhof von der DKC Kommunalberatung überschrieben, der am Ende ganz konkret die nächsten Schritte aufzeigte. So gehe es in einem ersten Schritt nun darum, die möglichen Varianten zu definieren, so der Fachmann. Aktuell gibt es davon drei – darunter neben Erweiterungen an den Bestandsgebäuden auch die Möglichkeit eines neuen Schulstandortes. „Dabei muss es aber nicht bleiben“, sagte Schultze-Rhonhof. Dennoch solle man sich im ersten Schritt in dieser Hinsicht festlegen.

„Ein weiterer zentraler Schritt, ist die Einrichtung einer Projektgruppe“, sagte Michael Schultze-Rhonhof. Eine Vorgabe, die unter den Mitgliedern des Ausschusses sogleich für allerlei Diskussion sorgte – vor allem im Hinblick darauf, wer an dieser Gruppe denn beteiligt sein sollte. Zu einem Ergebnis kam man an dieser Stelle jedoch nicht, weil die Besetzung einer solchen Gruppe erst später erfolgt.

Erarbeitet werden die Kriterien zur Nutzwertanalyse mit Qualitätspunkten. Wie viele das am Ende seien und wie deren Gewichtung ausfalle, obliege der Politik. Allerdings mache die Anzahl der zu berücksichtigenden Kriterien die Entscheidungsträger auch nicht unbedingt schlauer, so Schultze-Rhonhof. Und allein mit der Nutzwertanalyse sei „der Kampf noch nicht gewonnen“, so der Fachmann. Es gelte natürlich auch, die Kosten gegenüber zu stellen.

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