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Bundestagskandidat Henning Rehbaum besucht den SkF

Pandemie erschöpft Eltern

Kreis Warendorf

Die Corona-Pandemie lähmt die Menschen. Vor allem die Familien, gerade im Lockdown. Da ist es gut, wenn es engagierte Helfer und passgenaue Hilfen gibt – wie zum Beispiel vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Dieser bekam jetzt Besuch.

Informierten sich über die Arbeit des SkF (v.l.): Susanne Pues, Henning Rehbaum, MIT-Vorsitzende Susanne Block und Ann-Sophie Pachal. . Foto: SkF

Der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum (CDU) besuchte jetzt den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. im Kreis Warendorf (SkF) mit Sitz in Ahlen. Ihn begleiteten Rita Pöppinhaus-Voss (stellvertretende Ahlener Bürgermeisterin), Susanne Block (Vorsitzende CDU-Mittelstandsvereinigung) und Ann-Sophie Pachal (Kreisvorsitzende Frauenunion).

Besonderes Anliegen von Henning Rehbaum war es zu erfahren, wie Familien und SkF-Mitarbeiter durch die Corona-Krise gekommen sind. SkF-Geschäftsführerin Susanne Pues zog ein eindeutiges Fazit: „Eltern sind häufig emotional an ihre Belastungsgrenze gekommen. Wir haben in unseren Beratungen gemerkt, dass viele Eltern erschöpft waren, es dadurch auch häufiger zu Krisensituationen innerhalb der Familie gekommen ist“. 

In der Pandemie muss man besonders für die Menschen in Not da sein

Hinzu komme, dass finanzielle Nöte die Familien zusätzlich belasten. „Wir als SkF müssen gerade in der Pandemie für die Menschen da sein“, verdeutlichte Pues. Mit ihren kreativen Ideen hätten die Mitarbeiter aus den Fachbereichen die Familien auch unter Pandemie-Bedingungen gut erreichen und unterstützen können. Beratungen wurden spontan und individuell gestaltet, Eltern-Kind-Cafés und Austauschmöglichkeiten online angeboten und Schulungskonzepte digitalisiert.

Angebote bleiben

Trotz Corona-Krise wurden auch die Willkommensbesuche in Oelde für frisch gebackene Eltern aufrechterhalten. Es wurden pragmatische Lösungen gefunden, den Kontakt trotz Pandemie zu jungen Familien nicht abbrechen zu müssen, sondern weiter unterstützend da zu sein. „Sie halten für die Familien ein gut aufeinander abgestimmtes Netz niederschwelliger Angebote parat“, lobte Rehbaum die gute Struktur des SkF.

Keine Grenzen

Pues berichtet auch von dem von der Aktion Mensch geförderten Projekt vielfälTIQ*. Dabei ist der Frauen-und Fachverband Ansprechpartner für trans*, inter* und nichtbinäre Menschen. Projektkoordinatorin Tanja Gede erklärte, dass das Beratungs- und Kompetenzzentrum trans*, inter* und nichtbinärer Menschen sowie deren soziales Umfeld begleiten und unterstützen soll. „Wir möchten Menschen das Gefühl geben, dass sie bei uns mit ihren Anliegen gut aufgehoben sind“. Das Beratungszentrum ist das erste seiner Art im Bistum Münster.

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