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Personenzüge können ab 20123 rollen

Problemlos vom Bus in die WLE umsteigen

Kreis Warendorf

Läuft alles nach Plan, könnte 2023 wieder Personenverkehr auf der Strecke der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) von Sendenhorst nach Münster stattfinden. Das sagte RVM-Geschäftsführer Andrè Pieperjohanns im Planungsausschuss.

Beate Kopmann

Der Schnellbus S 30 sowie einige Regiobus-Linien sollen mit der Reaktivierung der WLE eingestellt werden. Foto: Meyer

„Geld ist da. Wir müssen nur dafür sorgen, dass es nicht wieder ins Rheinland oder ins Ruhrgebiet fließt“, betonte er. Noch in diesem Jahr soll das Planfeststellungsverfahren beginnen, Baubeginn könnte 2020 sein.

Auf der Strecke zwischen Sendenhorst und Münster könnten ab 2023 zweimal stündlich Personenzüge fahren. Foto: Jürgen Brockamp

Geplant ist zunächst ein Halbstundentakt. Peter Kreft (SPD) wies im Ausschuss darauf hin, dass langfristig ein Ausbau der Strecke bis Neubeckum sinnvoll sei. Denn heute können die Bürger mit dem Schnellbus von Beckum bis Münster fahren. Ist die WLE reaktiviert, müssen sie in Sendenhorst umsteigen. Schniederjohanns sicherte aber zu, dass die Fahrgäste künftig „Backe an Backe“ umsteigen können. Das muss allerdings neu organisiert werden. Denn mit der Reaktivierung der WLE soll der Schnellbus S 30 entfallen – ebenso die beiden Regiobusse nach Ennigerloh und Ahlen. Aber selbst wenn Fahrgäste demnächst in Sendenhorst umsteigen müssen, würden sie immer noch von der Reaktivierung der WLE profitieren, so Pieperjohanns. „Sie kommen nämlich staufrei bis zum Bahnhof nach Münster und haben damit – insbesondere im Berufsverkehr – die Umsteigezeit dreimal wieder raus.“

Andrè Pieperjohanns

Hedwig Tarner (Grüne) freute sich, dass es endlich vorangehe mit der Reaktivierung. „Die erste Veranstaltung zur WLE haben wir schon 1980 gemacht.“

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