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Hitze wird für Fische grenzwertig

Renaturierte Flüsse sind klar im Vorteil

Kreis Warendorf

Tausende tote Fische wurden in diesen Tage aus der Ems zwischen Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz geborgen. Im Kreis Warendorf sei bislang aber kein Fischesterben bekannt, sagt Klaus-Peter Kranke, Vorsitzender des Kreisfischereivereins Warendorf, auf Nachfrage unserer Zeitung. Allerdings werde es durch die anhaltende Hitze inzwischen grenzwertig.

Beate Kopmann

Renaturierte Flüsse wie die Ems bieten den Fischen bei einer Hitzewelle bessere Überlebenschancen. Die Tiere können sich meistens an tiefer gelegene Stellen zurückziehen. Foto: Irmler

„Die Ems in Warendorf hatte am Dienstag eine Wassertemperatur von 23 Grad. Forellen etwa halten das nur kurze Zeit aus.“

Insbesondere in kleinen Teichen oder Altarmen könnte den Tieren schnell der Sauerstoff ausgehen. Deswegen bräuchten die Fische dringend eine Abkühlung, aber auch Regen. „Wir haben nämlich außerdem überall sehr niedrige Wasserstände. Dadurch verschärft sich das Problem noch.“ Und der Sommer habe schließlich gerade erst begonnen, gibt Kranke zu bedenken.

Klar im Vorteil seien bei der Hitze renaturierte Gewässer. „Da gibt es immer noch tiefer gelegene Stellen, an die sich die Fische zurückziehen können.“

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