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Nikolausschule

Action für das Schulklima

Sassenberg

Der Förderverein der Nikolausschule hatte den Grundschülern am Donnerstag einen ungewöhnlichen Schultag beschert: Schon um halb sieben am Morgen waren die Verantwortlichen des Schulsport-Events „Trixitt“ aus Bochum angereist, um auf dem Schulhof die riesigen Luft-Stationen mit anregenden Namen wie Schießbude, Ballerecke oder Hindernisparcours aufzubauen.

Von Ulrike von Brevern

Beim Menschenkicker muss die ganze Klasse zusammenhalten (oben). Sportlehrerin Sandra Walkenfort freute sich mit Eventleiter Daniel Paeben über den gelungenen Sporttag (kl. Bild). Foto: Ulrike von Brevern

Fetzige Musik vom Schulhof nebenan und riesiges, aufblasbares Spielgerät, das lockt sogar die Großen von der Sekundarschule nebenan an, die in der Pause neidisch, zumindest aber neugierig vorbei schauten. Der Förderverein der Nikolausschule hatte den Grundschülern am Donnerstag einen ungewöhnlichen Schultag beschert: Schon um halb sieben am Morgen waren die Verantwortlichen des Schulsport-Events „Trixitt“ aus Bochum angereist, um auf dem Schulhof die riesigen Luft-Stationen mit anregenden Namen wie Schießbude, Ballerecke oder Hindernisparcours aufzubauen.

„Für uns alle ist es eine echte Belohnung, dass wir wieder etwas zusammen machen können“, freute sich Schulleiterin Stefanie Dilla-Kell. „Es ist ein tolles Ereignis, das uns alle als Schule mal wieder zusammenschweißt“, formulierte es Sportlehrerin Sandra Walkenfort. Im Vordergrund stehe auf jeden Fall der Spaß und das Gemeinschaftserlebnis. Dennoch war Dilla-Kell auch froh, den Schülerinnen und Schülern ein sportliches Event präsentieren zu können. „Schließlich sind wir da ja sonst sehr aktiv unterwegs und jetzt sind alle Ereignisse, auch das Nikolausturnier ausgefallen.“

Strahlender Sonnenschein und angenehme Sporttemperaturen begünstigten das aufwendige Event. Allerdings hätte bei schlechtem Wetter auch die Möglichkeit bestanden in die Sporthalle auszuweichen.

Sechs Stationen hatte Trixitt vorbereitet, darunter einige, die sehr dicht an klassischen Disziplinen wie Werfen, Sprinten oder Weitsprung orientiert waren. Es gab aber auch ganz außergewöhnliche wie etwa einen Menschenkicker. Der kam bei Angelia und Jenny aus der vierten Klasse besonders gut an. Noah, Ivo und Benjamin aus der zweiten Klasse favorisierten dagegen den komplett luftgefüllten Hindernisparcours, der in einer Riesenrutsche mündete.

Doch der Förderverein beschenkte nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrerinnen. Anders als bei den traditionellen Turnieren waren jetzt sechs professionelle Teamer dabei. „Damit sind wir heute auch aus der Verantwortung genommen und können genießen“, freute sich Walkenfort. 

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