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Unkonventionelles Weihnachtskonzert

Alternative zu „Last Christmas“

Sassenberg

„Bitte nicht wieder ,Last Christmas´“, heißt es von einigen Musikern aus Lippe und Versmold. Sie spielen nun ein unkonventionelles Weihnachtskonzert in St. Johannes Evangelist Sassenberg.

Daniel Wahren und Sandra Lubos konnten die klassischen Weihnachtslieder nicht mehr hören und haben sich eine Alternative überlegt. Foto: privat

Sandra Lubos (Musikalische Leitung des CJD-Christophorus-Jugendkammerchores Versmold) und Daniel Wahren (Jazz- und Folkmusiker aus Detmold) spielen ihr Weihnachtsprogramm samt Band am Freitag (16. Dezember) um 19 Uhr in der St. Johannes Evangelist in Sassenberg. Der Eintritt ist frei, wie es in einer Pressemitteilung der Veranstalter heißt.

Der Grundgedanke sei entstanden, da beide die klassischen Weihnachtslieder nicht mehr hören konnten. So sei die Idee gekommen, unkonventionelle Klänge zu nutzen. Wahren arrangierte Crossover-Stücke, also gekreuzte Musikstile aus Folk, Jazz und arabischen Klängen. Wie passt das zusammen? Die Weihnachtsgeschichte sei nicht denkbar ohne den kulturellen und orientalischen Hintergrund. Das Stück „O Come, O Come Emanuel“ erinnere dabei an „1001 Nacht“.

Orientalische Welt

Jesus wuchs in der orientalischen Welt der Gewürze und des Handels auf. So liege es nahe, bekannte Lieder in die Klangfarbe des Orients zu tauchen und diese mit modernen rockigen Klängen zu verbinden. Und was hat Weihnachten mit Gruselmusik zu tun? Das Stück „Little Town of Bethlehem“ erzähle die politische Gegenwart der kleinen Stadt. Bethlehem hat 30.000 Einwohner und Kriege der vergangenen Jahrhunderte hätten zahlreiche Spuren hinterlassen. Bethlehem ist von einer acht Meter hohen Mauer abgesperrt, Jugendliche haben keine berufliche Perspektive und alles wirkt heruntergekommen und verrottet, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Gleichzeitig pilgern viele Christen jedes Jahr an den Weihnachtstagen nach Bethlehem, dem Heiligen Land. „Dieses widersprüchliche Nebeneinander von Realität und religiösem Traum wurde musikalisch in eine entrückte Zirkusatmosphäre umgesetzt“, so die Organisatoren in der Pressemitteilung weiter.

Organistoren des Konzertes

Aufgrund der Corona-Entwicklungen konnte das Duo samt Band erst im Jahr 2022 Konzerte anbieten und drehte stattdessen Musikvideos, welche jeden Advent veröffentlicht werden.

Weitere Informationen:

#christmas #christmasceltic #holynight „Angels we have heard on high“ aus Celtic Christmas (YouTube)

Erhältlich ist das Album unter FUEGO (youtube.com) (Amazon, Spotify, Apple Music, iTunes)

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