Voller Einsatz für 1300 Triathleten

Auf die Helfer war wieder Verlass

Sassenberg

Mehr als 1 300 Triathleten – darunter sowohl Profis als auch Amateure – stellten sich am Sonntag der Herausforderung des Feldmarktriathlons. Zum bereits 32. Mal galt es, den See zu durchschwimmen und anschließend mit dem Rad durch die Feldmark zu fahren, ehe die Laufstrecke auf dem großen Seeparkplatz endete.

Christopher Irmler

DLRG-Abschnittsleiter André Altenau, Stefan Hahn und Roman Ehring (DRK-Rettungsdienst Warendorf) hatten ihre mobile Station am Bootshaus eingerichtet. Ohnehin arbeiteten Rettungsschwimmer und Sanitäter Hand in Hand. Foto: Christopher Irmler

Dass die Triathleten sich sportlich messen konnten, verdankten sie einmal mehr den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Egal ob beim Start, entlang der Strecke, im Zielbereich oder hinter der Theke der großen Imbissstation – auf die Helfer in den roten T-Shirts war Verlass.

Ebenfalls in rot gekleidet waren die knapp 60 Aktiven der DLRG. Gleich sechs Ortsgruppen unterstützten die Sassenberger DLRG rund um den See. Dabei waren die Helfer um Abschnittsleiter André Altenau wahre Frühaufsteher. Nachdem sie bereits am Samstag mit den Vorbereitungen begonnen hatten, begann ihr Arbeitseinsatz am Sonntagmorgen um 6 Uhr. Schließlich musste die zu schwimmende Strecke mit Bojen markiert werden.

Nach den ersten Starts zog Altenau gegen Mittag ein erstes vorläufiges Fazit. „Es ist bisher sehr ruhig. Zum Schwimmen ist das Wetter optimal. Eigentlich geht es nicht viel besser.“ Ein Grund dürfte das geänderte Startverfahren sein. Denn anstelle eines Massenstarts ließen die Organisatoren nun immer nur fünf Starter gleichzeitig in den See sprinten. „Das sieht vielleicht nicht mehr so spektakulär aus, ist aber für die Schwimmer wesentlich sicherer. In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Sportler, die Tritte in den Bauch oder gegen den Kopf abbekommen haben.“

Und auch am anderen Ende der Schwimmstrecke hat sich etwas verändert. So installierten die Veranstalter im Bereich des Ausstiegs ein festes, absenkbares Element. „Das bedeutet natürlich auch wieder einen erhöhten Aufwand, ist aber ebenfalls im Sinne der Schwimmer. So sinkt das Risiko, am Ufer in Glasscherben zu treten.“ Gegen 17 Uhr, so Altenaus angepeilte „Wunschzeit“, wolle er die Abbauarbeiten beendet und den Heimweg angetreten haben. Daniel Buxbaum vom Warendorfer DRK war mit 41 Helfern aus Warendorf, Freckenhorst und Sassenberg und den Warendorfer Maltesern seit 8.15 Uhr vor Ort.

Neben drei Rettungswagen entlang der Radstrecke sowie einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug im Zielbereich stand den Helfern ein Krankentransportwagen zur Verfügung. Vor 18.30 Uhr, so Buxbaums Prognose, sei an einen Abbau des DRK-Zelts nicht zu denken. Auch er sprach von einem ruhigen Start. „Es ist bisher ein normaler Ablauf mit einigen wenigen Hilfeleistungen.“

Stark engagiert waren auch die Frauen und Männer des THW, die sich unter anderem am Streckenrand postiert hatten, um die Läufer mit Getränken und Schwämmen zu versorgen.

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