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Mit fünf Bands größer als in 2019

Auferstehung des Kottenrocks

Sassenberg

Es gibt noch Karten für das Sassenberger Kottenrock-Festival am 3. September. Das neunköpfige Oganisationsteam hat die „Heinrich-Band“, „Intro/Outro“, „Astillane“, „Bad Assumption“ und den Headliner „Shoreline“ verpflichtet.

-jor-

Patrick Ostkamp, Daniel Dudek, Neleh Mersmann, Nathaniel Pelster und Roxane Pachulicz bedankten sich bei Hermann Schimweg für die großzügige Spendenzusage der Volksbank (v.l.) Foto: Joe Rieder

Die Fans dürfen sich schon jetzt freuen, denn am 3. September (Samstag) ist es wieder soweit: Auf dem Hof Hülsmann feiert das Kottenrock-Festival seine Auferstehung aus den Miniaturausgaben der beiden Pandemiejahre. Mit fünf Bands und einem Singer-Songwriter, der die Pausen überbrücken wird, soll es noch größer werden als die erfolgreiche Erstausgabe im Jahr 2019.

„Dafür hat das neunköpfige Kottenrockteam die „Heinrich-Band“, „Intro/Outro“, „Astillane“, „Bad Assumption“ und den Headliner „Shoreline“ verpflichten können, die insgesamt eine interessante Spannbreite der etwas lauteren und härteren Gangart bieten, ohne dabei die Zuhörer zu verschrecken“, ziehen die Veranstalter in einer Pressenotiz Bilanz zum geplanten Programm. Dort heißt es weiter: „Die geplanten Akustiksets von „Liron“ bilden dabei eine spannende Abwechslung zum weiteren Line-Up, dessen Bands neben den regionalen Besuchern sicherlich auch wieder Fans aus dem Umfeld der Musikerinnen und Musiker anziehen werden. Auf jeden Fall eine Bereicherung für die Sassenberger Kulturszene.“

Volksbankdirektor Hermann Schimweg

Das sieht auch die Volksbank so, die dem Verein Kottenrock für die Jahre 2022 bis 2024 eine jährliche Unterstützung von je 2000 Euro zugesichert hat. „Eine Veranstaltung, die Tradition hatte“, sagt Volksbankdirektor Hermann Schimweg, und bezieht sic damit auf die Vorläufer des Festivals, die er in der Neuauflage seit 2019 fortgesetzt und erneuert sieht. Nachdem das Kreditinstitut die Veranstaltung beim ersten Mal mit einem kleinen Beitrag unterstützt hatte und feststellen durfte, dass „die Idee des Festivals wie eine Bombe,eingeschlagen ist“, wolle man das Projekt gerne weiter begleiten. Denn dessen Arbeit sei „mit viel Arbeit und Kosten verbunden“, wie Schimweg betonte.

Musikfreunde unterstützen soziale Projekte

Gut angelegtes Geld, das nicht etwa nur dazu dient, Musikfreunden ihr Hobby zu finanzieren. Der Verein Kottenrock ist als gemeinnützig eingetragen. Von Beginn an hat das Team betont und bewiesen, dass es diese Gemeinnützigkeit auch leben will. Zum einen werden Überschüsse – die sich während der Pandemiezeit leider kaum erwirtschaften ließen – an soziale Projekte gegeben, zum anderen werden soziale Projekte direkt aktiv unterstützt.

Schon mehrfach hat das Kottenrockteam die Aktion „Kauf 1 mehr“, für den Sassenberger Lebensmittelpunkt, die sogenannte Tafel, persönlich begleitet. Zuletzt am 7. Mai, als sie beim Sassenberger Edeka Markt bei den Menschen dafür warben, Lebensmittel oder Geld zu spenden. Zwar war die Resonanz, kurz nach Beginn des Ukrainekrieges und der Teuerungen, nicht so intensiv wie bei früheren Einsätzen, aber der Tag brachte trotz allem einige Kisten mit Lebensmitteln und auch Geldspenden zusammen.

Für Kottenrock am 3. September sind noch Karten erhältlich. Der Vorverkaufspreis beträgt 21,78 Euro inklusive Gebühren und läuft online über: www.linktr.ee/kottenrock.

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