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Schwimmsaison eröffnet

Bedingungenbeschwerlich,aber machbar

Sassenberg

Am Samstag öffneten Freibad und Strandbad wieder, aber das Wetter war noch nicht so gut, dass sich viele Schwimmer ins kühle Nass wagten.

Von Marion Bullaund

Extra aus Bielefeld angereist: Dennis Griesbach (v.l.), Romy, Leonhard (l.) und Johann freuen sich, dass sie wieder im Sassenberger Freibad vom Einer ins kühle Nass springen dürfen.Schwimmmeisterin Theresa Langehenke und Rettungsschwimmer Christian Esch sorgen für Sicherheit am Feldmarksee. Foto: Marion Bulla

Das Wetter zeigt sich am Samstagmorgen noch etwas verhalten. Es ist bedeckt und die Temperaturanzeige steht gerade mal bei 14 Grad. Doch das hält Leonhard und Johann nicht ab, sich ins kühle Nass des Sassenberger Freibades zu stürzen. Die elf- und zwölfjährigen Brüder sind echte Wasserratten. Vor allem lieben sie es, vom Einmeterbrett zu springen. „Wir finden es toll, dass das Freibad wieder geöffnet ist“, sind sich die jungen Sassenberger einig. Dem kann sich Norbert Westbrink nur anschließen. Der Fraktionsvorsitzende der örtlichen Grünen ist ein leidenschaftlicher Schwimmer. „Wenn meine Zeit es zulässt, dann komme ich jeden Tag“, sagt der Politiker, bevor er im großen Becken eine Bahn nach der anderen zieht.

„Wir freuen uns sehr, dass wir wieder öffnen dürfen. Die Bedingungen sind zwarbeschwerlich, aber machbar“, sagt Heike Höft. Was die Schwimmmeisterin meint, sind die Hygienevorschriften wie Zwischenreinigungen, Desinfektion und Schließung der Sammelkabinen. 500 Besucher dürfen ins Freibad. Doch viele Gäste sind es nicht, die Heike Höft am Samstag begrüßen darf. Das liege wohl zum einen am bewölkten Himmel aber wohl auch daran, dass jeder sich mit der Luca-App anmelden muss und einen negativen Schnelltest (es muss kein PCR-Test sein) vorweisen muss, beziehungsweise voll geimpft oder nachweislich genesen sein.

Das gilt auch im Strandbad. Am Feldmarksee ist ebenso wenig los. Theresa Langehenke und Christian Esch sind an diesem Tag für die Sicherheit am und im Wasser zuständig. Die Schwimmmeisterin und der Rettungsschwimmer sitzen auf dem Boot und beobachten den Strand. Ins Wasser traut sich nur einer. Dennis Griesbach hat sein Stand Up Paddle mitgebracht und cruist langsam über den See. Also ist auch er nicht wirklich im lediglich 16 Grad kalten Wasser, sondern eher darauf. „Es ist traumhaft schön hier. Wir haben ja fast einen Privatstrand“, strahlt der Bielefelder, der mit Kind und Kegel angereist ist. Mit einer großen Decke, einem Picknickkorb und vielen leckeren Snacks ausgerüstet haben sie es sich mit Freunden am Strand gemütlich gemacht. Auch Hendrik Pahlsmeyer ist darunter. Er ist ebenfalls begeistert vom Ambiente. „Das Angebot ist toll. Wir haben uns gerade ein Eis geholt“, freut er sich und seine zweieinhalbjährige Tochter Lisbeth findet: „Und das ist so lecker“.

Die Truppe ist zum ersten Mal in Sassenberg. Der Ort hat sie so fasziniert, dass sie gestern erneut einen Termin am Feldmarksee gebucht hatten.

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