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Weihnachtsmarkt am Altenzentrum

Budenzauber für Bewohner

SAssenberg

Im Altenzentrum St. Josef erfreuten sich die Bewohner an ihrem kleinen Weihnachtswäldchen. Mit den drei typischen Holzhütten entsteht sogar die Atmosphäre eines kleinen Weihnachtsmarktes.

Christopher Irmler

Frauke Kuhlmann, Bewohnerin Gertrud Brauner und Fachkraft Pasquale Casu (oben, v.l.) genießen gemeinsam den hausinternen Weihnachtsmarkt. Foto: Christopher Irmler

Der Zutritt in das Altenzentrum St. Josef ist aktuell nur sehr eingeschränkt möglich, Schutzmaßnahmen bestimmen den Alltag von Bewohnern und Personal. Umso mehr lag den Mitarbeitern am Herzen, den Senioren eine vorweihnachtliche Abwechselung zu ermöglichen. Im kleinen „Weihnachtswäldchen“ direkt neben dem Eingang genießen die Bewohner in diesen besonderen Zeiten die winterliche Atmosphäre. Noch bis Ende der Woche stehen hier drei der typischen Holzhütten: Es wirkt tatsächlich wie ein kleiner Weihnachtsmarkt.

Frank Garen, Koch des Altenzentrums, verwöhnt sie dienstags und donnerstags mit einer Überraschung. Mal gibt es Reibeplätzchen, an einem anderen Tag dann Waffeln mit Puderzucker. Auch Bratwürstchen oder Bratäpfel stehen auf der Speisekarte. Die Hütten wurden im Vorfeld liebevoll dekoriert. Neben jener für Koch Garen richtete das Team des Sozialen Dienstes um Frauke Kuhlmann eine Hütte mit Dekorationsartikeln aus dem Erzgebirge ein. Räuchermännchen stehen dicht an dicht neben Nussknackern. Im dritten Häuschen ist Selbstgebasteltes zu Bestaunen. Die Bewohner, so berichtet Frauke Kuhlmann, dürfen nach ihrem Besuch auf dem kleinen Markt etwas aus diesem Häuschen mitnehmen.

Möglichst jeder Bewohner soll die Gelegenheit haben, an einem der Nachmittage am kleinen Weihnachtsmarkt teilzunehmen. Auch aus diesem Grund entschieden sich die Verantwortlichen für acht Nachmittage. Da aufgrund der Corona-Pandemie nicht gesungen werden darf, erklingt die Musik vom CD-Player.

Selbstredend gelten auf dem Markt die Abstandsregeln, betont Kuhlmann. Alle Betreuer tragen FFP2-Masken; jeder Senior wird von einer Fachkraft betreut. Doch Bewohner und Betreuer müssen streng unter sich bleiben. „Es gab Anfragen von Angehörigen, aber wir haben sie leider ablehnen müssen“, bedauert Kuhlmann. Das kleine Fest müsse klein bleiben und lasse keine Gäste zu. Insgesamt komme das Format aber bei den Senioren gut an. „Manche sagten, man könne das doch in jedem Jahr so machen. Wir werden mal sehen, ob wir das in Zukunft zusätzlich zum dann hoffentlich wieder möglichen Programm anbieten werden.“

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