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Tourismusgemeinschaft gegen permanenten Zaun/Verstärkung der Kontrollen erwünscht

Charme des Feldmarksees nicht zerstören

Sassenberg/Füchtorf

Um den Charme des einmaligen Erholungsgebietes nicht zu zerstören, waren die Anwesenden der Tourismusgemeinschaft gegen eine permanente Einzäunung des Strandbades am Feldmarksee. Allerdings müsse deutlich häufiger kontrolliert werden.

-mi-

Das Vorstandsteam der Tourismusgemeinschaft Sassenberg-Füchtorf (v.l.): Vorsitzender Rudi Völler, Beisitzerin Marion Fischer, Stellvertretender Vorsitzender Stefan Nettelnstroth, Beisitzer Clemens Knappheide, Schriftführerin Mechthild Helmert und Beisitzer Georg Hartmann-Niemerg. Foto: Michèle Waßmann

Vorstand und engagierte Mitglieder der Tourismusgemeinschaft Sassenberg-Füchtorf trafen sich jetzt zur Mitgliederversammlung im Pfarrheim der katholischen Kirche. Coronabedingt fiel der Rückblick etwas mager aus, sind doch zum Beispiel der Schachblumenmarkt und auch der Spargelfrühling schon jeweils zwei Mal ausgefallen. Nun ruhen alle Hoffnungen auf dem Schachblumenmarkt 2022 und dem Spargelfrühling 2022. Im Moment, so Vorsitzender Rudi Völler, sehe es so aus, dass auch der Allerheiligenmarkt, den der Gewerbeverein traditionell ausrichtet, in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfindet.

Groß war die Freude bei den Tourismusförderern darüber, dass im Rahmen der 900-Jahr-Feier Sassenbergs die zwei großen neuen Rundgänge „Tiergarten“ und „Fürstbischöfliche Residenz“ samt Stelen und Infotafeln fertig gestellt wurden. Anschaulich berichtete Dr. Ansgar Russell von ersten Erfahrungen mit dem Rundgängen und warb dafür, sich am 9. oder 10. Oktober einer von insgesamt vier Führungen anzuschließen. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Rundgänge und die QR-Codes eine sehr gute Sache seien. Allerdings müsse beides noch stärker beworben werden – vor allem digital und mit einer entsprechenden App. Auch auf die Seite der Stadt Sassenberg gehöre so etwas an prägnanter Stelle. Überhaupt, unterstrichen Völler und einige Anwesende, müsse die Zusammenarbeit mit der Stadt nach den Wahlen wieder intensiviert und an einigen Stellen beschleunigt werden.

Angesprochen wurde auch die in Sassenberg viel diskutierte Einzäunung des Strandbades. Fazit der Tourismusgemeinschaft: Um den Charme des einmaligen Erholungsgebietes nicht zu zerstören, waren die Anwesenenden gegen eine permanente Einzäunung. Allerdings müsse deutlich mehr kontrolliert werden und sichergestellt werden,dass Lärmbelästigung, Vandalismus und Vermüllung unterbunden würden.

Das aktuelle Vorstandsteam der Tourismusgemeinschaft Sassenberg-Füchtorf setzt sich nach den Neuwahlen wie folgt zusammen: Rudi Völler (Vorsitzender), Stefan Nettelnstroth (Stellvertretender Vorsitzender), Mechthild Helmert (Schriftführerin), Susanne Lienkamp (Kassenführerin) und die Beisitzer Anja Peitz-Austermann, Clemens Knappheide, Markku Esterhues, Ferdinand Freiherr von Korff, Georg Hartmann-Niemerg und für Martha Weiß kommt Marion Fischer ins Team. Gesucht wird dringend Unterstützung für die Pflege und Aktualisierung der Homepage www.tourismus-sassenberg-fuechtorf.de. Auch über Verstärkung im Allgemeinen würde sich der rund 60 Mitglieder starke Verein freuen - eine Mitgliedschaft kostet zwölf Euro pro Jahr.

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