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Firmung in der Pfarrkirche St. Marien

„Das Digitale wird nicht wieder weichen!“

Sassenberg

Die Firmvorbereitung lief in diesem Jahr sehr komprimiert in nur vier Wochen ab, berichtet Pastoralreferent Johannes Lohre. Dabei wurde ein neues Konzept verfolgt, das die Firmung als Teil eines Weges versteht.

Die Firmung 15 Uhr Foto: privat

Von ihrer Kirche bekamen die 51 jungen Katholiken aus Sassenberg und Füchtorf, die am vergangenen Wochenende von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn in der Pfarrkirche St. Marien gefirmt wurden, ein „Magisches Auge“ geschenkt. Die Firmerinnerung, die erst auf den zweiten Blick ihr Geheimnis enthüllt, sollte ihnen im Bewusstsein halten, das Glauben oft ebenfalls einen Blick in die Tiefe erfordere. Neben ihren Firmpaten durften in diesem Jahr auch zwei weitere Personen pro Firmling das Ereignis in der Kirche mitverfolgen. Der Organist und Kantor der Gemeinde, Christian Ortkras, gestaltete die Messe gemeinsam mit einem kleinen Chor musikalisch und sorgte für eine feierliche Atmosphäre.

Die Firmvorbereitung lief in diesem Jahr sehr komprimiert in nur vier Wochen ab, berichtet Pastoralreferent Johannes Lohre. Dabei wurde ein neues Konzept verfolgt, das die Firmung als Teil eines Weges versteht. Auch nach dem einschneidenden Ereignis möchte die Gemeinde die Jugendlichen mit Angeboten weiter an sich binden.

Vieles lief online.

Angesichts der Coronasituation musste vieles online ablaufen. Dabei machten Lohre und sein Vorbereitungsteam durchaus auch positive Erfahrungen. Auf eine Onlineumfrage im Gottesdienst, die anonym zu beantworten war, habe das Team rund 150 zum Teil sehr berührende Zuschriften erhalten: „Das wäre bei einem Livetreffen nicht möglich gewesen“, so Lohre. Viel Lob hat er für sein 16-köpfiges Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen, von denen einige zum ersten Mal dabei waren. Insgesamt ist Lohre trotz der Kürze der Vorbereitung ganz zufrieden und hält mit Blick auf die künftige Firmvorbereitung fest: „Das Digitale wird nicht wieder verschwinden.“ Das Konzept, das die Gemeinde erarbeitet habe, sei so rund, dass andere Kirchengemeinden es inzwischen übernehmen wollten.

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