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Weihnachtsbaum-Aktion stärkt Kirche

„Das ist ein gutes Zeichen“

Sassenberg

„Es ist ein gutes Zeichen. Die jungen Leute wollen wieder was zusammen machen. Und es ist ja auch die Gemeinschaft, die uns als Kirchengemeinde stärkt“, zeigt sich der katholische Pfarrer Andreas Rösner mehr als zufrieden mit der guten Resonanz bei der Weihnachtsbaum-Sammelaktion.

-maja-

Rund 40 Helfer und Helferinnen aus den Reihen der Messdiener sowie Landjugend sammelten am Samstagmorgen die ausgedienten Weihnachtsbäume in Sassenberg ein.Emily Mersmann, Jette Fell und Emma Schräer laden am Bauhof die eingesammelten Tannen ab. Foto: Marion Bulla

„Ich bin begeistert“, ruft Andreas Rösner. Der Sassenberger Pfarrer freut sich über die mit rund 40 Helfern hohe Anzahl der Freiwilligen, die am Samstagmorgen bei der Weihnachtsbaum-Sammel-Aktion mitmachen. „Mit so vielen habe ich nicht gerechnet. Es ist ein gutes Zeichen. Die jungen Leute wollen wieder was zusammen machen. Und es ist ja auch die Gemeinschaft, die uns als Kirchengemeinde stärkt“, zeigt der katholische Pfarrer sich mehr als zufrieden mit der guten Resonanz. Auch, weil das Wetter alles andere als einladend ist, denn es herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Bevor die Aktion startet, werden acht- bis zehnköpfige Teams auf die sieben zur Verfügung stehenden Fahrzeuge verteilt. Die Sammeltour führt durch ganz Sassenberg. Insgesamt werden 17 Bezirke angefahren. Immer da, wo ein Baum an der Straße liegt, wird das abgeschmückte weihnachtliche Überbleibsel auf die Ladeflächen oder den Anhänger verladen. Sind die voll, geht es weiter zum Bauhof, wo die ausrangierten Exemplare auf einen großen Haufen abgeladen und bis Ostern für das Osterfeuer zwischengelagert werden. Nach zwei Stunden ist der Berg hier schon recht ansehnlich.

In einem der sieben Teams sind Lukas Jüttner, Emily Mersmann, Jette Fell und Emma Schräer. Die jungen Mitglieder der Landjugend haben auf ihrer Tour vom Anfang der Düsbergstraße bis zum Raiffeisen-Markt jede Menge Bäume am Straßenrand entdeckt und aufgeladen. An den meisten baumelt an der Spitze eine Tüte. Darin finden sich einige Münzen oder auch schon mal Geldscheine. „Manche Haushalte haben Bedenken, dass das Geld gestohlen werden könnte. Da klingeln wir dann an der Haustür“, erörtert Jette Fell. Auch für das leibliche Wohl ist an diesem Tag für alle Helfer gesorgt. Gegen Mittag gibt es zur Stärkung im Pfarrheim leckere Hotdogs.

Alljährlich sammeln die Messdiener der Gemeinde St. Evangelist mit Unterstützung der örtlichen Landjugend gegen eine kleine Spende die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Der Erlös fließt in die Kasse der Messdiener, die mit der finanziellen Spritze mehr Aktionen realisieren können.

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