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Generalversammlung Füchtorfer Schützen

Das Jubiläum schon im Visier

Füchtorf

Endlich konnten sich die Bürgerschützen in Füchtorf mal wieder zu einer Mitgliederversammlung treffen. Präsident Wilfried Holtkämper hatte es genau ausgerechnet. Seit dem letzten Treffen vor der Pandemie waren 662 Tagen vergangen. Es gab vieles zu besprechen.

Von Christopher Irmler

Ludwig Kemner, Sascha Kemner, Olaf Elverkämper, Sven Wildermuth, Wilfried Holtkämper, Marco Heseker, Udo Düpmeier und Hubert Kunstleve (v.l.) wurden am Sonntag in Vorstand gewählt beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt. Foto: Christospher Irmler

Lange Zeit ruhte auf der Anlage des Bürgerschützenvereins der Betrieb. Umso größer war am Sonntagmorgen die Freude über das große Wiedersehen. Einzig die musikalische Unterhaltung fehlte aufgrund der Pandemie.

„Ich freue mich, dass ich euch nach 662 Tagen wieder auf dem Schützenplatz begrüßen kann“, eröffnete Präsident Wilfried Holtkämper die außerordentliche Mitgliederversammlung des Bürgerschützenvereins. Unter freiem Himmel waren 110 Vereinsmitglieder zusammen gekommen. Formell wurde damit die Mitgliederversammlung 2020 nachgeholt. Der Kassenbericht von Achim Dieckmann deckte einen Zeitraum vom 31. Oktober 2019 bis 31. April 2021 ab. Auch der letzte Schriftführerbericht von Markus Ruhe fiel entsprechend umfangreicher aus. Nach zehn Jahren kandidierte Ruhe nicht erneut. Seine Nachfolge tritt sein bisheriger Stellvertreter Marco Heseker an. Weitere größere personelle Veränderungen zeichnen sich bereits ab. So betonten sowohl Präsident Wilfried Holtkämper, der mit 106-Ja-Stimmen wiedergewählt wurde, als auch der Vorsitzende Olaf Elverkämper, auf den 109-Ja-Stimmen entfielen, letztmals angetreten zu sein. Im Mittelpunkt stünden nun die umfangreichen Vorbereitungen auf das große 175-jährige Jubiläum 2023. „Auch für mich ist es die letzte Amtsperiode“, bestätigte Elverkämper. Das Duo habe sich darauf verständigt, gemeinsam aufzuhören. Die verbleibenden vier Jahre im Amt sollen genutzt werden, um für die beiden Schlüsselpositionen geeignete Nachfolger zu finden. Zugleich dankten beide ihren Vorgängern, die Werte auf und neben dem Schützenplatz geschaffen hätten. Jeweils einstimmig bei eigener Enthaltung bestätigte die Versammlung den stellvertretenden Schießwart Udo Düpmeier, die Beisitzer Ludwig Kemner, Sascha Kemner und Sven Wildermuth. Gleiches galt für Beisitzer Hubert Kunstleve.

Dämmerschoppen am 18. September

In naher Zukunft planen die Schützen zwei Veranstaltungen. Am 18. September soll ab 17 Uhr ein Dämmerschoppen mit bayerischem Flair für Mitglieder des Schützenvereins sowie der Hubertusschützen Gröblingen-Velsen stattfinden. Eingeladen sind ausschließlich Mitglieder beider Vereine sowie deren Partner. Am 19. September soll ab 11 Uhr zum „Tag der Ehrung“ geladen werden. In den letzten beiden Jahren

Tag der Ehrungen am 19. September

konnte der Verein keinerlei Auszeichnungen für Jubilare des Vereins, des Spielmannszuges, der Ehrengarde oder der Schmützenmädel vornehmen. Entsprechend soll ihnen eine eigene Veranstaltung gewidmet werden - vorausgesetzt, das Wetter und die Corona-Lage erlauben dies. Endlich wieder „normal“ möchten die Schützen dann auch das nächste Schützenfest vom 20. bis 23. Mai 2022 feiern.

Insgesamt 110 Vereinsmitglieder nahmen an der Versammlung unter freiem Himmel teil. Zum Glück aller spielte das Wetter mit. Foto: Christopher Irmler

Über den genauen Ablauf des Jubiläumsfests zum 175. Bestehen im Jahr 2023 könne man noch nicht seriös berichten, so Elverkämper. Vorbereitungen liefen bereits an. Grundsätzlich wolle man ausgiebig vom 17. bis 22. Mai 2023 feiern, und dabei unter anderem einen Tag für Mitglieder und Sponsoren sowie einen „Niedersachsen-Tag“ für befreundete Vereine aus der Nachbarschaft organisieren.

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