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Bilanz für 2021: Strandbad legt bei mehr Öffnungstagen leicht zu

Deutlich weniger Gäste im Freibad

Sassenberg

Corona belastete das Badevergnügen 2021 erneut und die intensiven Kontrollen machten es für die Stadt auch teurer. In diesem Jahr sollen sich die Gepflogenheiten wieder mehr der Vor-Corona-Zeit annähern, planen die Verantwortlichen.

-uvb-

2021 prägten Zugangskontrollen das Bild am See. Foto: von Brevern

Während das Freibad im vergangenen Jahr einen heftigen Rückgang der Besucherzahlen um 21 Prozent registrieren musste, legte die Zahl der Badewilligen im Strandbad leicht zu. Das geht aus den Zahlen der Badesaison 2021 hervor, die Hauptamtsleiter Thorsten Puttins am Dienstag dem Sportausschuss vorlegte.

Das Freibad besuchten an 100 Betriebstagen (2020: 109) rund 18 753 Gäste (2020: 23 004). Im Strandbad tummelten sich rund 17 700 Erholungssuchende (2020: 16 701), sechs Prozent mehr als 2020. Allerdings war die Zahl der Betriebstage dort mit 69 deutlich höher als 2020 (41). Die intensiven Kontrollen, die Corona nötig machte, führten im Strandbad auch bei den Personalkosten zu einem deutlichen Plus von 21 Prozent, während der gleiche Posten im Freibad zurückging. Hier waren 2021 teilweise statt den Stammkräften Aushilfen beschäftigt.

Zaun soll Geschichte bleiben

Beide Badestellen spielten ihre Ausgaben nicht ein. In der Summe stieg der Zuschussbedarf auf 398 000 Euro, ein Plus von einem Prozent, so Puttins. Pro Einwohner gerechnet waren das 14 Cent mehr als 2020.

Für 2022 bereiten sich die Verantwortlichen auf eine „ganz normale Saison“ mit Start Anfang Mai vor, so Puttins vor dem Ausschuss. Der Zaun rund um den See, durch den die verschärften coronabedingten Zugangskontrollen im vergangenen Jahr schnell und zuverlässig realisiert werden konnten, soll ebenso Geschichte bleiben, wie die Kontrollen von Impf- und Testnachweisen, so die Hoffnung.

Der Eintritt soll sich einem Vorschlag der Verwaltung zufolge, der in der kommenden Woche den zuständigen politischen Gremien vorliegt, ebenfalls wieder den Vor-Corona-Gepflogenheiten annähern. Der Preis soll wieder einheitlich sein. Um die Kontrollen am See zu erleichtern, galten dort in den vergangenen zwei Jahren einheitliche Tagespreise und Familienkarten konnten nicht genutzt werden.

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