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Freude bei der offiziellen Markt-Eröffnung

„Die Mischung macht den Unterschied“

Sassenberg

Zwei Jahre in Folge mussten die Verantwortlichen des Gewerbevereins Pandemie-bedingt den traditionsreichen Allerheiligenmarkt absagen. Am vergangenen Wochenende feierten sie dessen Rückkehr.

Von Christopher Irmler

Nach zweijähriger Pause eröffneten der stellvertretende Landrat Winfried Kaup, Bürgermeister Josef Uphoff, Kiepenkerl Franz Wesselmann und Jörg Schöne den Allerheiligenmarkt. Foto: Christopher Irmler

Jörg Schöne, zweiter Vorsitzender des Vereins, strahlte im Rahmen der traditionellen Eröffnung vor der Raupe auf dem Mühlenplatz: „Endlich können wir wieder unseren Allerheiligenmarkt feiern.“ Bürgermeister Josef Uphoff unterstrich die bunte Vielfalt des zweitägigen Angebots. „Trödel, Trubel, Heiterkeit“ stünden im Mittelpunkt der bereits 35. Auflage. Dass sich das Format derart lange gehalten habe, sei ein Ausdruck der Nachhaltigkeit, mit der sich die Aktiven des Gewerbevereins um den Allerheiligenmarkt kümmerten. Bereits in den 1980ern habe man erkannt, dass die Mischung der Angebote den Unterschied ausmache. Er sprach in diesem Zusammenhang gar von einer „unvergleichlichen Mischung, die Kindern und Erwachsenen Freude macht.“

Der stellvertretende Landrat Winfried Kaup gratulierte ebenfalls zur Rückkehr der Großveranstaltung. „Hier herrscht immer eine tolle Stimmung und besondere Atmosphäre. Für jeden ist etwas dabei.“ Nach einem „Schluck“, eingeschenkt durch Kiepenkerl Franz Wesselmann, fiel mit der ersten gemeinsamen Raupenfahrt der Offiziellen der Startschuss zum bunten Treiben. Im Anschluss setzten sie den Brauch fort, einen Rundgang zu Unternehmen und an ausgewählten Stationen zu machen.

Im Rahmen des großen Rundgangs empfing Ina Reckers die Gruppe um Jörg Schöne in ihren Geschäftsräumen am Klingenhagen. Foto: Christopher Irmler

An diesem Wochenende begrüßte Ina Reckers die Gäste in den Räumen von „Haut-Zentral“ am Klingenhagen. Hier dreht sich alles um Hautpflege und Gesundheitsvorsorge. „Männer sind bei uns genauso willkommen wie Frauen“, machte Reckers deutlich. Der unternehmerische Startschuss war vor 15 Jahren gefallen, als ihre Mutter mit Bürostuhl und Fußstützen Fußpflege anbot. Reckers sprach von einem großen Glück, durch die Pandemie-bedingt schwierigen Zeiten gekommen zu sein.

Weitere Stationen des informativen Rundgangs waren der Korte-Büroneubau am Drostengarten sowie die historische LKW-Ausstellung in der Schloßstraße. Hier sorgten die Oldies für die musikalische Unterhaltung und feierten mit ihren Gästen bis nach Mitternacht.

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