1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Sassenberg
  6. >
  7. Sassenberger Privatinitiative spürt Rehkitze mit Drohnen auf

  8. >

Rettung kommt von oben

Sassenberger Privatinitiative spürt Rehkitze mit Drohnen auf

Sassenberg

Bei Mäharbeiten fallen Tausende von Wildtieren den Mähmaschinen zum Opfer. Sie werden durch die rotierenden Messer sofort getötet oder verletzt, sodass sie qualvoll verenden. Doch eine Privatinitiative hat sich die Rettung der Tiere nun zur Aufgabe gemacht.

Von Klaus Münstermann

Rehkitze fliehen nicht vor den Mähmaschinen, sondern ducken sich so tief wie möglich ins Gras. Deshalb werden sie häufig getötet oder schwer verletzt. Die Rehkitzretter aus Sassenberg haben in den vergangenen drei Jahren mehr als 250 Tiere gerettet.Die Drohne DJI Matrice 210 V2 wird von den Rehkitzrettern als „Monster“ bezeichnet. Für den Fall, dass sie ausfällt, steht ein Ersatzgerät bereit.Zum Team der Sassenberger Rehkitzretter gehören (v.l.): Norbert und Hildegard Meinersmann, Jürgen Jakoby, Willi Schubert, Kevin Meinersmann und Felix Dunker Foto: privatprivatprivat

Den Wildtieren, deren Nachwuchs jetzt im Kommen ist, muss geholfen werden. Ende April steht bei vielen Landwirten abermals „die erste Mahd“ (Grasmähen) an, um wieder frisches Futter für ihre Nutztiere und Material für ihre Biogas-Anlagen zu bekommen. „Im Vorjahr haben wir die ersten Kitze am 1. und 3. Mai gefunden“, sagt Norbert Meinersmann, Gründer der Privatinitiative Rehkitzrettung in Sassenberg.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE