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Marienkantorei Warendorf gastierte in Füchtorf

Eine besondere Auszeit mit Musik

Füchtorf

900 Jahre Sassenberg: „Gloria“ war der Titel des Konzertprogramms der Marienkantorei Warendorf, welches in der Füchtorfer Kirche „St. Maria Himmelfahrt“ die Besucher begeisterte.

Von Lorenz Wiedeler

„Gloria“ war der Titel des Konzertprogramms der Marienkantorei Warendorf, welches am Sonntag in der Kirche „St. Maria Himmelfahrt“ in Füchtorf die Besucher begeisterte. Foto: Lorenz Wiedeler

„Gloria“ war der Titel des Konzertprogramms der Marienkantorei Warendorf, welches am Sonntag in der Kirche „St. Maria Himmelfahrt“ in Füchtorf die Zuhörer begeisterte. Und genauso begann die Veranstaltung, die am Tag davor bereits einmal in der Marienkirche in Warendorf stattfand, auch. Mit unterschiedlichen musikalischen Interpretationen des „Gloria“ hieß die Kantorei zusammen mit einem Trompetenquartett und einem Instrumentalensemble der Musikschule des Kreises Warendorf, die Zuhörer willkommen. Danach begrüßte Jens Jährig als Vorsitzender der Marienkantorei die Besucher und appellierte an sie, sich in der nächsten Stunde einmal ganz der Musik zu widmen und sich so eine besondere Auszeit zu nehmen.

Durch die Unterstützung der Kulturstiftung der Sparkasse Warendorf und der Stadt Sassenberg war der Eintritt kostenlos, nur ein 3G-Nachweis war Pflicht.

In Füchtorf war das geistliche Konzert unter Leitung von Holger Blüder außerdem Teil des Programms zum diesjährigen 900-jährigen Stadtjubiläum Sassenbergs.

Doch nicht nur Gloria-Klassiker, wie die von Arcangelo Corelli, Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi, mit denen man die Darbietung eröffnet hatte, waren Teil des Programms. Weitere sakrale Stücke aus dem Barock wie zum Beispiel das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel, oder „Verleih uns Frieden“ von Mendelssohn-Bartholdy und „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart aus der Klassik sorgten für ein weites Spektrum an dargebotenen Stilrichtungen. Durch Spirituals wie etwa „Let us break bread together“ oder modernere Literatur wie „The majesty and glory of your name” kam auch die zeitgenössische Kirchenmusik nicht zu kurz. Außerhalb vom Trompetenquartett unter der Leitung von Georg Potthoff und dem eigens hierfür aufgestellte Instrumentalensemble begleitete Anna Brzozowski den Chor am Klavier und am Cembalo.

Für die Marienkantorei und alle beteiligten Musiker und Musikerinnen spielten diese Konzerte auch deshalb eine ganz besondere Rolle, weil sie die für sie ersten Auftritte nach circa eineinhalb Jahren pandemiebedingter Zwangspause waren. Das Programm war eigentlich sogar für das Jahr 2020 angedacht.

Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen war es den Musikern und Organisatoren gelungen, ein feierliches und facettenreiches Konzert unter Beteiligung vieler verschiedener Künstler auf die Beine zu stellen, welches seinen Titel, „Gloria“ wirklich verdient.

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