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Kinder töpfern im Grundschulkeller

Eine große Schale für den Gummibärchen-Vorrat

Füchtorf

Praktische Schalen und kunstvolle Stillleben sind beim Kreativangebot „Töpfern“ entstanden. Der Feriennachmittag war stark nachgefragt. Die Plätze mussten sogar ausgelost werden.

-uvb-

Das Töpferangebot im Keller der Füchtorfer Grundschule kam bei den Kindern gut an. Foto: Ulrike von Brevern

An einem heißen Tag gibt es kaum einen angenehmeren Ort als den Keller der Füchtorfer Grundschule. Wenn dann noch jede Menge Ton zur Verfügung steht, kann einem gelungenen Feriennachmittag eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Beim Töpfern beteiligten sich insgesamt 40 Kinder in zwei Durchläufen an einem Kreativangebot des Förderkreises der Grundschule. Dabei waren in diesem Jahr mit wenigen Ausnahmen alle Anfänger, hielt Marlies Borisch fest, die gemeinsam mit der Vorsitzenden Melanie Querdel und anderen Eltern das Töpferangebot betreute. Da machte sich bemerkbar, dass die Ferienspiele zwei Jahre in Folge ausfallen mussten.

Wahre Kunstwerke

Die meisten Kinder hatten sich zunächst einfache Schalen aus gewalztem Ton mit „Würsten“ als Rand vorgenommen. „Da kommen meine Gummibärchen rein“, sagte ein Junge mit Blick auf das ansehnlich große Gefäß, das er voll Vorfreude bastelte. Aber auch wahre Kunstwerke waren zu sehen. Emma etwa modellierte ein Stillleben aus Pilzen und Pflanzen, das sie mit einem kleinen Schmetterling krönte. Meike modellierte einen erstaunlich realistischen Pferdekopf. Marie wollte es mit einer Katze versuchen.

„Der Umgang mit dem Ton ist das reizvolle“, weiß Marlies Borisch. „Da ist jedes Kind stolz auf sein Produkt.“ Die Kunstwerke müssen noch zwei Wochen trocknen, ehe sie im schuleigenen Brennofen bei 900 Grad gebrannt, danach glasiert und erneut gebrannt werden. Viel Arbeit also noch für das Betreuerteam. Dabei hätten noch viel mehr Kinder ihre Kreativität gern erprobt. Der Andrang war so groß, dass trotz der vielen Teilnahmeplätze ausgelost werden musste.

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