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Multifunktionsgebäude bekommt flexible Lüftungsanlage

Eine Investition in die Zukunft

Sassenberg/Füchtorf

Für die größere, 124 000 Euro teure, Lüftungsanlage im künftigen Füchtorfer Multifunktionshaus entschied sich der Infrastrukturausschuss.

Michele Waßmann

Über die Ausführung der Lüftungsanlage im Füchtorfer Multifunktionsgebäude beriet jüngst der Infrastrukturausschuss. Zur Abstimmung standen drei Varianten mit geschätzten Kosten zwischen 79 000 und 174 000 Euro.

Zunächst sah es so aus, als mache Variante 1 das Rennen: Nach dem Brandschutzkonzept wird mit einer ständigen Personenzahl von 93 Personen in den Räumen der ehemaligen Turnhalle gerechnet. Laut Prognose treffe das für über 90 Prozent aller Nutzungen zu. Und für die übrigen Nutzungen sei mit der günstigen „Raumlufttechnischen Anlage“, kurz RTL-Anlage, noch eine angemessene Belüftung sichergestellt.

Versorgungstechniker und Energieberater Torsten Schnalke gab allerdings zu bedenken, dass die günstige Anlage nur aufwendig und kostenintensiv erweiterbar sei. Die Anpassung der Volumenstromregelung an die unterschiedlichen Personenzahlen könne bei Variante 2 für 124 000 Euro mittels Messsteuerungs- und Regelungstechnik erfolgen. Das sei von Vorteil, wenn mehr als 93 Personen im Haus seien. Das könne durch die Über-Mittag-Betreuung der Grundschüler, der Mensa oder auch anderer Veranstaltungen sein. Und da kam Corona ins Spiel. Schließlich müsse man an die Zukunft denken, und wisse nicht, ob die Auslastung des Gebäudes nicht stark steige und damit auch die höheren Anforderungen an die Lüftung, beziehungsweise den Luftaustausch. So hätte zum Beispiel die Infrastrukturausschusssitzung, die in der Kleinen Herxfeldhalle in Sassenberg stattfand, problemlos in dem künftigen Multifunktionsgebäude stattfinden können, wenn Variante 2 verbaut wird.

Bürgermeister Josef Uphoff warb dann auch für die mittlere Ausführung. „Wenn wir rund 50 000 Euro mehr ausgeben, sind wir künftig flexibler.“ Dem stimmte CDU-Sprecher Helmut Peitz zu: „Das ist eine Investition in die Zukunft.“ Peter Holz (FWG) verwies auf steigende Standards und darauf, dass das die Bürger und vor allem die Schüler sowie Lehrer eine weitsichtige Entscheidung erwarteten.

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