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Winterolympiade der Wilhelm-Emanuel-von-Ketteler-Schule in Füchtorf

Eisklettern und Skispringen in der Turnhalle

Füchtorf

Seit vielen Jahren gibt es einmal im Jahr die Winterolympiade  in der Füchtorfer Grundschule. Darauf freuen sich stets alle Kinder. Lehrerin Karin Kirsch hat die Aktion einst als sportliches Highlight ins Leben gerufen. 

Von Marion Bulla

Vanessa Ohrmann (l.) und Maria Lüffe halfen der neunjährigen Liana beim „Bobfahren“. Foto: Marion Bulla

Jede Menge spannende Disziplinen gab es gestern wieder in der Turnhalle. Zunächst waren die Viertklässler dran. Rund 40 Kinder tummelten sich in der großen Halle. „Früher waren wir in einer sehr viel kleineren Turnhalle. Seit wir die neue haben, gibt es für uns viel mehr Möglichkeiten für den Aufbau“, freute Lehrerin Andrea Schütz sich und fügte an, sie hätten, wegen Corona in den vergangenen zwei Jahren auf die Hilfe der Eltern verzichten müssen.

Diesmal seien aber wieder viele Eltern mit dabei. „Das Aufbauen ging ruckzuck. Viele Hände – schnelles Ende“, freute sie sich.

Vielfältige Winterspiele

 Philipp freute sich, dass er mit seinem „Bob“ so weit gekommen ist.  Foto: Marion Bulla
Charlotte

Maria Lüffe ist so eine Mutter, die gerne mit anpackt. Sie stand mit Praktikantin Vanessa Ohrmann an der „Bobbahn“ und leistete Hilfestellung. Etwa bei Liane. Die Neunjährige setzte sich auf ein Rollbrett, das oben auf einer umfunktionierten Bank stand. Die Helferinnen gaben ihr einen Schubs und die Viertklässlerin rollte geschwind davon.  „Mir macht das ,Eisklettern' am meisten Spaß“, erzählte Charlotte. Das war eine dicke Matte, die an der Wand gelehnt war. An ihr war ein Seil befestigt, an welchem die Kinder heraufklettern mussten. Das schien ganz schön anstrengend zu sein, denn so manch einer hatte seine Mühe rauf zu kommen. Doch wer dann oben war, jubelte und war sehr stolz.

 Beste Freundinnen: Leni (v.l.), Lara und Kristin beim „Schlittenfahren“. Foto: Marion Bulla

Beim „Skispringen“ war ebenfalls Hilfestellung angesagt. Die Kinder standen auf zwei hochgestellten Bänken, die die Schanze darstellen sollten. Mit zwei Teppichresten an den Füßen sausten die jungen Skispringer nach unten, natürlich von den Eltern, hier waren es Stefanie Wöstmann und Tim Schwienheer, getragen.  Es gab noch diverse andere Wintersportstationen. Wie Schlitten fahren, Biathlon oder Eishockey. Überall gab es Punkte oder Smileys im Laufzettel, den alle Kinder bekommen hatten. Am Ende war aber jeder ein Gewinner, denn alle Jungen und Mädchen bekamen eine Urkunde.

 Damian bekam Starthilfe von Stefanie Wöstmann und Tim Schwienheer. Foto: Marion Bulla
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