1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Sassenberg
  6. >
  7. Etwas Wehmut: „Niemals geht man so ganz“

  8. >

Drei Pädagogen an der Sekundarschule verabschiedet

Etwas Wehmut: „Niemals geht man so ganz“

Sassenberg

Die Sekundarschule muss sich von einigen altgedienten Kolleginnen verabschieden. „Ich bedaure sehr, dass Sie uns verlassen, sie werden uns und den Förderkindern fehlen“, sagte Schulleiterin Elisabeth Suer. Eine Botschaft, die auch an den Förderpädagogen Jens Wehrmann ging, der zur Heinrich-Tellen-Schule wechselt.

Für Heidrun Conrad-Schwope, Kornelia Lins und Ina Bieberstein (vorne v.l.) ist die aktive Schulzeit nun zu Ende und doch heißt es „Niemals geht man so ganz.“ Darauf hoffen auch die Mitglieder der Schulleitung (hinten v.l.) Petra Kahle, Alexander Otte, Holger Nübel, Elisabeth Suer und Jürgen Schürenkamp. Foto: privat

„Tempus fugit“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet „die Zeit fliegt beziehungsweise vergeht“. Es ist die zentrale Aussage des großen Bildes, das seit vielen Jahren prominent in der Mensa der Sekundarschule hängt. Die Worte haben Symbolcharakter, ist die aktive „Schulzeit“ doch für drei altgediente Pädagogen zu Ende. Verabschieden mussten sich Schulleiterin Elisabeth Suer und das gesamte Lehrerkollegium zum einen von Urgestein Ina Bieberstein, die sage und schreibe unter vier Rektoren gearbeitet hat, angefangen von Rainer Dilla über Reinhold Bussieweke, Stephanus Stritzke bis hin zur jetzigen Rektorin. „Ich liebe ihre offene und direkte Art, ihre Zuverlässigkeit und Souveränität, lobte Elisabeth Suer die scheidende Lehrerin, die Naturwissenschaften und Mathe an der früheren Haupt- sowie an der Sekundarschule unterrichtet hat. Bieberstein selbst sagte, sie werde die netten Kollegen vermissen. Sie möchte daher eine Gruppe einrichten, die Treffen von Kollegen ermöglicht. „Ganz weggehen geht nicht“, erklärte sie. Ebenfalls ging Konny Lins, die seit 1995 im Schuldienst und seit dem 1. August 2014 an der Sekundarschule beschäftigt ist.

Ihr dankte Suer für die konstruktive Zusammenarbeit während Lins Funktion als Mitglied des Lehrerrats. „Sie waren immer fair, kollegial, hatten die Schüler im Blick“, sagte die Schulleiterin.

Lins selbst werde zwar erst im nächsten Jahr in den Ruhestand treten, beginnt aber demnächst ein Sabbatjahr, dass sie nutzt, um ihren Umzug von Freckenhorst nach Münster zu vollziehen.

In den Ruhestand nach 38 Dienstjahren

Heidrun Schwope-Conrad geht nach 38 Dienstjahren in den Ruhestand. „Rentnerzeit ist Reisezeit und das werde ich wörtlich nehmen“, sagte die scheidende Förderlehrerin, die seit August 2017 zum Team der Sekundarschule dazugehörte. „Ich bedaure sehr, dass Sie uns verlassen, sie werden uns und den Förderkindern fehlen“, sagte Suer. Die gleiche Botschaft ging auch an den Förderpädagogen Jens Wehrmann, der zur Heinrich-Tellen-Schule wechselt sowie an die Sozialpädagogin Marie Hommel, die im Kreis Coesfeld eine Festanstellung gefunden hat. Die Kollegen und Kolleginnen wurden von der schuleigenen Lehrerband sowie von dem von Musiklehrer Lothar Habetz geleiteten Lehrerchor mit Songs, wie „Always look on the bright side of life“, sowie je einem Präsent verabschiedet.

Startseite
ANZEIGE