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Seit Montag wieder Badebetrieb

Feldmarksee startet in den Sommer

Sassenberg

Die glänzenden Wetteraussichten für die nächsten Tage, vor allem aber auch die vorausschauende Vorbereitung im Vorfeld haben es möglich gemacht: Schon jetzt bietet sich der Feldmarksee wieder als Mekka für Sonnenhungrige und Badewillige an. Damit sich die Badenixen nicht in wuchernden Wasserpflanzen verheddern, sorgt die Wassersportabteilung des VfL Jahr für Jahr mit ihrem Spezialboot vor.

Von Ulrike von Brevern und Marion Bulla

Ludger Krampe von der Waspo stutzt mit dem speziell angefertigten Mähboot die schnell wachsende Wasserpflanze Foto: Marion Bulla

Für die kommenden Tage sagt der Wetterbericht Sonne satt, hin und wieder einige schattenspendende Wolken und vor allem sommerliche Temperaturen voraus. Da trifft es sich gut, dass nach der Eröffnung der Freibadsaison am Sonntag Sonnenhungrigen seit Montag auch das Strandbad am Feldmarksee offensteht.

Zunächst sind nur drei Öffnungstage bis Mittwoch geplant, erläuterte Olga Puttins von der Stadtverwaltung auf Anfrage. Das kann aber schnell mehr werden. „Wir schauen ganz flexibel, wie es weiter geht mit dem Wetter“, macht Puttins Hoffnung auf Strandfeeling auch gegen Ende der Woche. Jeweils von 13 bis 18 Uhr ist das Strandbad regulär geöffnet, bei entsprechender Witterung und Nachfrage können die Badegäste auch bis 20 Uhr bleiben. Eintrittskarten gelten in diesem Jahr wieder sowohl für das Freibad als auch für das Strandbad. So ist mit einer Jahreskarte für beide Vergnügen gesorgt. Anders als das Freibad öffnet das Strandbad allerdings nur bei warmem Wetter. auf der städtischen Homepage erfahren Badewillige jeweils für die folgenden zwei, drei Tage, ob geöffnet ist. „Wir aktualisieren laufend“, verspricht Puttins.

Badezone flächig gemäht

Damit die spontane Öffnung sicher vonstatten gehen konnte, waren einige Vorarbeiten notwendig. Zum einen sorgte die DLRG in Zusammenarbeit mit den städtischen Schwimmmeistern für die notwendigen Abgrenzung des Schwimmbereichs. Aber auch das originelle Mähboot der Waspo kam wieder zum Einsatz. „Wir haben zur Vorsorge auf die Saison die Badezone flächig gemäht“, erklärt Ludger Krampe von der Wassersportabteilung des VfL. Da die Wasserpflanzen ziemlich schnell wachsen und bereits bis an die Oberfläche gekommen sind, werden sie gestutzt. Denn wer möchte beim Baden schon durch ein Meer von Pflanzen schwimmen.

„Tausendblatt“ ist hartnäckig

Es ist vor allem die Wasserpflanze „Tausendblatt“, die immer wieder dafür sorgt, dass das Spezialboot aufs Wasser muss. Zunächst wird die unbeliebte Pflanze geschnitten und schließlich mit dem Krautsammler eingesammelt. Das „Tausendblatt“ wächst nicht nur schnell, sondern auch ausdauernd. „So viel Bewuchs haben wir jetzt aber nicht gehabt. Doch je nach Wetterlage, Temperatur und Witterung müssen wir vielleicht doch noch einmal mähen. Vor dem Triathlon aber auf jeden Fall “, erläutert Ludger Krampe. Gemäht wird in zwei Metern Tiefe und auf vier Meter Schnittbreite mit dem eigens speziell dafür angefertigtem Boot. Ein Unikat, das sogar mit einem GPS-Sender ausgestattet ist und dass es nirgends zu kaufen gibt.

Abschneiden allein reicht allerdings nicht. So unterstützt der Bauhof die ehrenamtlichen Arbeiten mit einem Trecker, der das abgeschnittene „Tausendblatt“ im Strandbereich aus dem Wasser holt.

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