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Klimaschutz forcieren

Grüne bestätigenihr Sprecherduo

Sassenberg

In ihren Ämtern bestätigt wurde das Sprecherduo der Grünen. Zudem wurde auf der Generelversammlung betont, dass der Klimaschutz forciert werden müsse,

-maja-

Lenken die Geschicke der Sassenberger Grünen: Ansgar Russell, Foto: Marion Bulla

Gleich zu Anfang der Versammlung regte Norbert Westbrink zu einer wichtigen Abstimmung an. „Eigentlich würden wir im kommenden Jahr unseren Vorstand wieder neu wählen. Ich schlage vor, dass wir die Wahl um ein Jahr verlegen und erst 2023 wieder neu abstimmen“, erklärt der Sprecher. Dem widersprach niemand der neun Mitglieder, die sich in der Begegnungsstätte Mühle getroffen hatten. Das macht auch Sinn, denn auf der Tagesordnung standen an diesem Tag Vorstandswahlen und die Gewählten wären dann nur ein halbes Jahr im Amt. Und so sind es eineinhalb Jahre, die Norbert Westbrink und Georg Hartmann-Niemerg, Letzterer in Abwesenheit, nun nach ihrer Wiederwahl wieder gemeinsam als Sprecherduo ausfüllen. Albert Schumacher hingegen gab seinen Posten als Kassierer ab. Dieses Amt bekleidet jetzt Erich Lentz. In den Beirat wurden Schumacher und Detlef Michalczak gewählt.

An diesem Abend war es aber noch Albert Schumacher, der mit seinem Kassenbericht einen Einblick über die Finanzen des Ortsvereins lieferte. „Es ist alles in Ordnung“, sagte er und verkündete ein leichtes Plus in der Kasse.

Nachfolgend machte Westbrink darauf aufmerksam, dass die Gutschein-Aktion, die zur Unterstützung der Gewerbetreibenden in Sassenberg und Füchtorf initiiert wurde, Ende diesen Monats ausläuft. „Dann fallen die fünf Euro Zuschuss weg“, erörterte der Vorsitzende. Er erklärte zudem, dass auf ihren Antrag hin bereits die ersten Lastenräder, die die Stadt Bürgern zur Verfügung stellt, angeschafft wurden. Ebenso wie zwei Verkehrsanzeigen, die Autofahrern auf freundliche Weise darauf hinweisen, wenn sie zu schnell an brisante Stellen fahren. Nicht ganz so gut geklappt hat es mit den Anträgen für die grüne Infrastruktur. Die Grünen wünschten sich Blühstreifen und Bewässerungssäcke. Ein weiterer Antrag ist ebenso in der Warteschleife. Nämlich der auf Beteiligung am Sonderprogramm Klimaresilienz. Hierzu soll es eine Umbesetzung im Rathaus geben. „Alles wartet auf den Klimaschutzmanager“, bedauerte Westbrink und fragte sich gleichzeitig, ob wirklich jede Kommune einen Klimaschutzmanager benötige. Das sei ein wichtiger Punkt, sie bräuchten vernünftige andere Wege, fügte er an. „Die Stadt sind wir. Das muss von uns kommen“, warf Erich Lentz ein.

Dass in Zeiten der Pandemie immer mehr Familien sich einen Pool zulegen, bereitet den Grünen Kopfschmerzen. „Wir müssen davon wegkommen und Anregungen schaffen, ins Freibad zu gehen“, äußerte sich Ansgar Russel zu dem Thema. Erwähnt seien noch die 100 Nistkästen: „Die sind uns förmlich aus der Hand gerissen worden – und hängen schon lange“, bemerkte Schumacher.

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