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Pedelec-Training: Viele Tipps für die Teilnehmer

Im Zweifel immer absteigen

Sassenberg

Pedelec-Training an der St.-Nikolaus-Schule kommt super an: Nach einem Theorie-Teil setzten die Teilnehmer ihre Fahrradhelme auf, schwangen sich auf ihre Räder und absolvierten auf dem Schulhof einen kleinen Parcours. Und wer bis dato nur gedacht hatte, dass zu schnelles Fahren gefährlich ist, wurde schnell eines besseren belehrt. Als noch schwieriger und nicht weniger gefährlich stellte sich das langsame Fahren heraus.

-mi-

Die auf dem Schulhof der St.-Nikolausschule mit Seilen markierte Spur hält Herbert perfekt und klatscht dabei mit dem Blick geradeaus auch noch Polizeihauptkommissar Theo Pier ab Foto: Michèle Waßmann

Seit Jahren steigt der Marktanteil der Pedelecs, die der Volksmund als E-Bikes bezeichnet. Das Fahren „mit Rückenwind“ macht vielen Spaß und ruckzuck sind Geschwindigkeiten über 20 Stundenkilometer und schnell auch 25 km/h erreicht.

Geht alles glatt und geradeaus, ist das in der Regel kein Problem. Doch spontan ausweichen oder gar eine Vollbremsung sind wahrlich kein Kinderspiel. Daher bietet die Verkehrswacht in Kooperation mit der Kreispolizeibehörde Pedelec-Trainings an.

Am Montag trafen sich sieben Männer und Frauen an der St.-Nikolausschule und ließen sich Tipps von Polizeihauptkommissar Theo Pier und Hauptkommissarin Carola Krewerth geben.

Langsames Fahren ist schwierig und gefährlich

Nach einem Theorie-Teil setzten die Teilnehmer ihre Fahrradhelme auf, schwangen sich auf ihre Pedelecs und absolvierten auf dem Schulhof einen kleinen Parcours. Und wer bis dato nur gedacht hatte, dass zu schnelles Fahren gefährlich ist, wurde schnell eines besseren belehrt. Als noch schwieriger und nicht weniger gefährlich stellte sich das langsame Fahren heraus. Die Spur zu halten und enge Kurven zu ziehen, klappte nicht immer im ersten Anlauf – aber mit jedem Versuch besser.

„Man muss ein Gefühl dafür bekommen, wie weit man den Lenker einschlagen kann und dabei das Gleichgewicht hält“, erläuterte Krewerth. Die Polizisten rieten den Teilnehmern vorausschauend zu fahren und im Zweifel immer abzusteigen. Das gelte vor allem bei Absperrgittern und auch bei Begegnungsverkehr auf engen Wirtschaftswegen mit steilen Banketten, die jedem Radler gefährlich werden können.

Das nächste Fahrsicherheitstraining findet am 12. August (Freitag) am Sparkassenforum, Freckenhorster Straße in Warendorf, statt. Anmeldungen bei Burkhard Hemmann, Mobilitätsmanager Kreis Warendorf, unter

 0 25 81 / 53 61 13 oder burkhard.hemmann@kreis-warendorf.de

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