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Szenische Lesung nach Remarque

„Isabelle“: Betörende Gespräche über das Leben

Sassenberg

Zu einem spannenden stimmungsvollen Abend mit Lesung und Musik laden „Isabelle“ und „Ludwig“ in die Gnadenkirche ein.

Ulrike Pepmüller spricht die verträumte Psychiatriepatientin Isabelle, Pfarrer Hartmut Heyl den Grabsteinverkäufer und Orgelspieler Ludwig, der sich in sie verliebt Foto: privat

Teils philosophische, teils bewegende und teils betörende Dialoge über das Leben stehen auf dem Programm der szenischen Lesung „Isabelle“ in der evangelischen Gnadenkirche in Sassenberg. Beginn ist am Freitag (30. Juli) um 19 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Die Gespräche stammen aus dem Roman „Der schwarze Obelisk“ des Osnabrücker Weltschriftstellers Erich Maria Remarque. Ulrike Pepmüller spricht die verträumte Psychiatriepatientin Isabelle, Pfarrer Hartmut Heyl den Grabsteinverkäufer und Orgelspieler Ludwig, der sich in sie verliebt. Heyl fasst die Gespräche über das Leben am Klavier und mit Gesang musikalisch ein.

Pastor Heyl arbeitet als Psychiatrie-Seelsorger an eben jener Gertrudenkirche in Osnabrück, in der Remarque, ebenso wie seine Hauptfigur Ludwig, Orgel spielte. Erich Maria Remarque sei zwar Deutschlands meistverkaufter Schriftsteller, dennoch „noch immer ein bisschen unterschätzt“, sagt Heyl. Das Programm entwickelte er anlässlich des 50. Todestages des Autors 2020. Die Dialoge wurden in einem Projekt der Universität Osnabrück zusammengestellt.

„Der schwarze Obelisk“ spielt in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und gilt auch als Osnabrücker Schlüsselroman. Zeitlich ist er die Fortführung des weltbekannten Romans „Im Westen nichts Neues“.

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