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Füchtorfer Ferienspieltage

Jagdliche Erlebnisse inmitten der Natur

Füchtorf

Manchmal muss man in der Natur einfach mucksmäuschenstill unterwegs sein – das begriffen die Kinder sehr schnell, die mit dem Füchtorfer Hegering im Rahmen der Ferienspieltage die Natur mal von ihrer abenteuerlichen Seite erleben durften.

-cirm-

An einem Teich nahe Haus Harkotten staunten die Kinder nicht schlecht, was die drei Jagdhunde leisten konnten. Foto: Christopher Irmler

Einen ebenso lehrreichen wie spannenden Abend verbrachten in der vergangenen Woche rund 30 Kinder im Wald rund um Haus Harkotten. Der Füchtorfer Hegering setzte nach der Corona-Pause sein Angebot im Rahmen der Ferienspieltage fort und brachte dabei den Mädchen und Jungen die heimische Natur näher.

Zwei Gruppen wurden gebildet.

Nach der Begrüßung durch Jagdhornbläser wurden zwei Gruppen gebildet. Die erste wurde von einigen Jägern zum sogenannten Abendansitz mitgenommen. Mit ein wenig Geduld und entsprechend ruhiges Verhalten vorausgesetzt, entdeckten die Kinder viele Tiere. Bei ihrer Rückkehr berichteten sie nach rund zweistündigem Aufenthalt in der Natur unter anderem von einem erblickten Rehbock, einem Rehkitz, sechs weiteren Rehen, vier Gänsen, fünf Hasen und weiterem Wild. Diese besondere abendliche Tour hatte sich gelohnt. Und auch die Kinder der zweiten Gruppe hatte nach der Rückkehr zum Herrenhaus viel zu berichten. Hier trafen zum Abschluss auch ihre Eltern zum gemeinsamen Abschlussgrillen ein. Die zweite Gruppe war, begleitet von drei Jägern, mit dem Großen Münsterländer Bruno sowie den beiden Deutsch Kurzhaar Oskar und Senta an einem Teich im Einsatz. Hier staunten die Mädchen und Jungen nicht schlecht, zu was die Jagdhunde im Stande waren. Sie sprangen in den Teich, um eine zuvor hinein geworfene Enten-Attrappe zu apportieren. Auch auf größere Distanzen blieben die Rüden konzentriert und wussten zu überzeugen. Wenig später stellten die Hunde an Land ihr Können unter Beweis. Eine Enten-Attrappe als sogenannte Schleppe forderte die Aufmerksamkeit der Vierbeiner. Schnell nahmen sie dank ihre empfindlichen Nase die Spur auf. Zurück am Herrenhaus, schilderten die sichtlich beeindruckten Kinder ihre Erlebnisse in der Natur.

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