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Grün-weißer Schmuck und Gartenpartys erwünscht

Kein Schützenfest im Brook

Sassenberg

Traurige Nachrichten für die Sassenberger Schützen: Das große Fest fällt erneut aus. Trotzdem darf und soll beim „grün-weißen Wochenende“ auch im jeweils zulässigen Rahmen gefeiert werden, wünscht sich das Vorstandsteam..

Von und

Der aktuelle Vorstand des Bürgerschützenvereins Sassenberg und das Königspaar Thomas und Irmgard Stratmann, die ein weiteres Jahr nun die Regentenwürde behalten, bitten: „Schmückt die Straßen! Zeigt Flagge!“. Foto: Schützenverein

Corona ist zwar auf dem Rückzug, immer mehr Bürger sind geimpft und die Inzidenz ist rapide gefallen. Aber für ein „richtiges“ Schützenfest reicht es noch nicht. Die Coronaschutzverordnung lässt derartige Feste jedoch frühestens ab dem 1. September wieder zu, sofern die notwendigen Inzidenzen dazu niedrig sind. Somit fällt auch in diesem Jahr das beliebte große Sassenberger Schützenfest erneut aus, bedauert der Vorstand in einer Pressemitteilung. Trotzdem darf und soll beim „grün-weißen Wochenende“ auch im jeweils zulässigen Rahmen gefeiert werden.

Als in den letzten Wochen klar wurde, dass auch dieses Jahr noch kein Schützenfest mit Königsschießen, großen Umzügen und Feiern im Zelt möglich sein würde, hatte sich der Vorstand noch um Alternativen für eine Veranstaltung auf dem Festplatz im Brook bemüht, aber auch die ließen sich nicht realisieren. Eine Idee war beispielsweise auf der Festwiese am Schützenfestwochenende einen Biergarten einzurichten. Dafür wurde mit dem Festwirt Frank Strohbücker ein passendes Hygienekonzept entwickelt, das bei zwar vielen Einschränkungen ein Treffen vieler Schützen ermöglicht hätte. Die tatsächliche Durchführung wäre, nach behördlicher Vorprüfung, jedoch mit hohen Auflagen verbunden gewesen, die einen organisatorischen Kraftakt erfordert hätten, der schlussendlich unrentabel ist und einem Schützenfest nicht entsprochen hätte, erläutert der Vorstand.

Doch damit ist das Schützenleben am zweiten Wochenende im Juli noch nicht gestorben. Der Vorstand, alle Schützen und Bürger würden sich sicher über festlich geschmückte Straßen und beflaggte Häuser freuen. Die Straßengemeinschaften, die aktiv werden und ihre Straße „herausputzen“, wird der Vorstand traditionell am Donnerstag vor dem Festwochenende besuchen und sich mit Klarem und einer weiteren kleinen Überraschung für das Engagement bedanken.

Am Festwochenende selbst wird die Ehrung der Toten mit Kranzniederlegung am Rathaus durch den Vorstand unter Mitwirkung des Gebrasa Blasorchesters wohl der einzig offizielle Termin sein. Ob noch weitere offizielle Termine möglich sind, wird derzeit und laufend geprüft und mit den jeweiligen Auflagen abgestimmt. Gefeiert werden darf dann aber auf jeden Fall im privaten Rahmen. „Unter Einhaltung der Corona-Regeln ist da mittlerweile Einiges möglich“, tröstet das Vorstandteam.

Im Herbst - so hoffen wir– ist man dann schon wieder einen Schritt weiter in Richtung Normalität. Alle Schützen sollten sich schon mal den 24. September als Termin der Generalversammlung in der Schützenhalle notieren.

Aber jetzt steuern die Schützen erst mal auf das Schützenfestwochenende zu und der Aufruf des Vorstandes an die Schützenschwestern und -brüder ist eindeutig: „Schmückt die Straßen! Zeigt Flagge! Rein in die Uniform und feiert Eure private Schützen-Gartenparty, natürlich alles unter Einhaltung der jeweiligen Auflagen, die aber hoffentlich noch weiter reduziert werden können.“

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