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Kottenrock mit attraktivem Line-Up

Es darf wieder gerockt werden

Sassenberg

„Shoreline“ aus Münster, die ihre Wurzeln im Punkrock verorten, sind am kommenden Samstag (3. September) ebenso zu dabei wie die „Heinrich-Band“ als Opener oder der Warendorfer Liron. Insgesamt fünf Bands und einen Solo-Act bieten die Ehrenamtlichen vom Verein Kottenrock in diesem Jahr beim Festival auf Hof Hülsmann auf. Und das Beste: Es gibt noch Karten.

Daniel Dudek, Neleh Mersmann und Tobias Sparenberg vom Kottenrock-Team stecken mitten in den Vorbereitungen. Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist das Festival auch auf den städtischen Ankündigungstafeln präsent. Foto: Ulrike von Brevern (1) / privat (3)

Endlich wieder Festival auf Hof Hülsmann und in diesem Jahr auch wieder wild und laut: Zum zweiten Mal nach dem Revival der Traditionsveranstaltung 2019 können beim Kottenrock-Festival am kommenden Wochenende wieder bis zu 400 Musikfans zwischen Wiesen und Äckern in familiärer Atmosphäre so richtig abrocken. Fünf Bands und ein Solo-Act sollten für ausreichend Stimmung sorgen.

„Wir haben keinerlei Coronaauflagen, Gott sei Dank“, stöhnt Daniel Dudek vom Orga-Team erleichtert in Erinnerung an die vergangenen Jahre. Beim pandemiebedingten „Kottenröckchen“ waren nur 150 Gäste erlaubt und die mussten ihr Mitfiebern und -tanzen bevorzugt am Sitzplatz erledigen.

Die „Heinrich-Band“ besteht aus Ehemaligen der Heinrich-Tellen-Schule und heizt mit Rock und Pop ein. Foto: privat

Nun also kein „Bestuhlungszwang“ mehr, dafür haben die ehrenamtlichen Organisatoren für ein attraktives Line-Up gesorgt: Als Opener fungiert die „Heinrich-Band“. Sie besteht aus Ehemaligen der Heinrich-Tellen-Schule und spielt Rock und Pop ganz nach Geschmack der Musikerinnen und Musiker. Der Kontakt war durch eine Spende des gemeinnützigen Kottenrock-Vereins entstanden, die für ein Keyboard verwendet wurde, berichtet Dudek. Nun kann die Band einmal mehr beweisen, was sie damit anzufangen weiß.

Headliner „Shoreline“ rockt über Klimakrise und persönlich erlebten Rassismus. Foto: privat

Headliner ist in diesem Jahr die Münsteraner Formation Shoreline, die ihre musikalischen Wurzeln im Punkrock findet. In ihrer Musik setzen sie sich unter anderem mit beängstigen Problemen der Gegenwart wie der Klimakrise oder kritischem Konsum, aber auch persönlich erlebtem Rassismus auseinander. „Gute Musik und tolle Menschen, wir freuen uns richtig, dass die zu uns kommen“ lautet Dudeks Kommentar zur Band.

Astillane und Bad Assumption, beide aus Münster verstehen sich als Melodic Hardcore Bands. Intro/Outro liefert nach eigenem Bekunden positiven Indie Pop‘n‘Rock „optimistisch, tanzbar und edel-verzerrt“ nach dem Motto: „Rock‘n‘ Roll ist immer da, wo du ihn machst.“ Zwischen den Bands wird der Warendorfer Singer/Songwriter Liron Hilwerling sein akustisches Potenzial entfalten.

Liron aus Warendorf versteht sich als Singer-Songwriter. Foto: privat

Wer sich einen ersten Eindruck von der Musik verschaffen will, die ihn erwartet, findet ähnlich wie im vergangenen Jahr bei Spotify eine eigens von Kottenrock zusammengestellte Playlist. Karten für das Festival gibt es noch, voraussichtlich auch an der Abendkasse.

Einlass auf Hof Hülsmann ist am Samstag (3. September) ab 17 Uhr, die Bands starten ab 18 Uhr. Die Verpflegungsstände sind auf Allesesser und -trinker ebenso eingestellt wie auf Vegetarier, Veganer oder Cocktailliebhaber. Den Link zur Playlist gibt es wie den Online-Ticketverkauf unter: www.linktr.ee/kosttenrock.

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