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Radtour der Berg- und Wintersportler

Livemusik sorgt für kurze Nacht

Sassenberg

Am vergangenen Wochenende unternahm die Berg- und Wintersportabteilung ihre 31. Wochenend-Radtour. Am Samstagmorgen starteten 16 Radfahrer nach Emsdetten.

wn

Die Berg- und Wintersportler haben ihre 31. Wochenend-Radtour veranstaltet und hatten sich Emsdetten als Zielort ausgesucht. Foto: privat

Für die Streckenführung war Rudolf Sökeland verantwortlich, der für den Hinweg die Route auf dem Ems-Radweg ausgesucht hatte. Über Einen, Telgte, Gimbte und Greven ging es nach Emsdetten. Bei kurzzeitigem Nieseln aber immer besser werdendem Wetter radelte die Gruppe über verkehrsarme Wirtschaftswege und Pättkes, wobei die wunderschöne Parklandschaft des Münsterlandes die Teilnehmer begeisterte. In der Nähe des Josefsees bei Westbeven-Vadrup stärkten sich die Radler bei einem reichhaltigen Picknick, das seit jeher fester Bestandteil dieser Wochenend-Radtouren ist. Bevor man nach circa 70 Kilometern am späten Nachmittag die Stadt Emsdetten und das mitten in der Stadt liegende Hotel Kloppenborg erreichte, wurde das wenige Kilometer nördlich von Greven direkt am Ems-Radweg gelegene Freilichtmuseum „Sachsenhof“ mit dem Wohn- und Wohnstallhaus, dem Grubenhaus und dem Speicher besichtigt.

Die Nacht war dann etwas unruhig, weil in der Emsdettener Innenstadt das Kneipenmusik-Festival „Lange Nacht“ mit Livemusik stattfand und mit entsprechender Lautstärke bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

Dennoch war die Stimmung am Sonntagmorgen ausgezeichnet, denn der Blick aufs Wetter ließ die Radler frohlocken: Die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel und versprach tolles Radfahrwetter, was dann auch eintraf. Nach einem ausgezeichneten Frühstück trat die Gruppe die Rückfahrt an. Über das idyllische Dörfchen Hembergen ging es zum Franz-Felix-See, wo auf der Terrasse eines Landgasthauses eine Pause mit Blick auf den See eingelegt wurde. Kurz danach erreichte man Schmedehausen und über wunderschöne Radwege fuhr die Gruppe in Richtung Ostbevern. Bevor man dort ankam, lud der unweit von der Strecke gelegene Heidelbeerhof zu einer gemütlichen Kaffeepause ein. Nach circa 60 Kilometern erreichte man am Nachmittag wieder Sassenberg. Alle Teilnehmer waren wieder einmal von der Tour begeistert, insbesondere von der Streckenführung und natürlich vom Wetter. Bei so viel Zustimmung ist davon auszugehen, dass im nächsten Jahr die 32. Auflage der Wochenendradtouren folgen wird.

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