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Generalversammlung des Hegerings

Martin Sievers verabschiedet sich

Sassenberg

Der Hegering Sassenberg setzt auf Konstanz. So wurde der Vorstand fast komplett wiedergewählt. Nur auf einer Position gab es eine Veränderung.

Von Marion Bulla

Lenken die Geschicke des Sassenberger Hegerings (v.l.): Henning Dörholt, Bernhard Knollmeier, Josef Roxel (Kreisjägerschaft), Mike Atig, Theo Sparenberg, Norbert Schulze Vohren, Christoph Westrup, Henning Schulz und Dirk Bornemann. Martin Sievers (r.) beendete die Vorstandsarbeit. Foto: Marion Bulla

„Ich habe großen Respekt vor den vielfältigen Aufgaben, die der Hegering leistet und schafft. Das kommt bei den Bürgern nicht immer so an. Die Arbeit der Jäger und Jägerinnen wird oft nicht so gewürdigt“, lobte Bürgermeister Josef Uphoff am Freitagabend im Rahmen der Generalversammlung die Arbeit der heimischen Jägerschaft. Zuvor hatte die Jagdhornbläsergruppe unter der Leitung von Michael Petermann die Anwesenden traditionell begrüßt.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem Vorstandswahlen. So wurde Hegeringleiter Bernhard Knollmeier auf seinem Posten erneut bestätigt. Auch Henning Dörholt erhielt das Vertrauen der knapp 50 Stimmberechtigten, die in die Schützenhalle gekommen waren, und kümmert sich auch weiterhin um die Finanzen des Vereins. Der Kassierer konnte in seinem Bericht von einer guten finanziellen Lage sprechen. Henning Schulz wurde ebenso wiedergewählt und bekleidet auch in Zukunft das Amt des Schriftführers. Die Obleute standen ebenso zur Wahl. Theo Sparenberg, Norbert Schulze-Vohren, Christoph Westrup und Dirk Bornemann wurden wiedergewählt. Einzig Martin Sievers, der viele Jahre als Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig war, gab seinen Posten ab und verabschiedete sich in den wohlverdienten Ruhestand. An seine Stelle tritt Mike Atig.

Verein zählt 142 Mitglieder

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften standen ebenfalls auf dem Programm. So wurden Theo Sparenberg und Hugo Everwand für 50 sowie Ludger Sparenberg und Heribert Wedeking für 40 Jahre Treue zum Verein ausgezeichnet. 142 Mitglieder zählt der Sassenberger Hegering mit seinen 23 Revieren inklusive Eigenjagden aktuell. „Wir haben sieben Neuzugänge“, verkündete Bernhard Knollmeier hoch erfreut. Dann ging es zu den Aktivitäten innerhalb des Vereins. Der Vereinschef berichtete vom Hegeringschießen, der Tauben- und Krähenbejagung sowie einigen Abendeinsätzen. Besonders hob der Hegeringleiter die Arbeit von Norbert Meinersmann und seinem Rehkitzrettungsteam hervor. Innerhalb von drei Jahren habe es 250 Kitze vor dem Mähtod gerettet. Dann bat er die Jäger und Jägerinnen die Streckenmeldungen regelmäßig an ihn weiterzugeben. „Ich habe kaum Zahlen. Das ist schade.“

An diesem Abend gab es zudem etwas ganz Besonderes zu sehen. Nämlich eine Ausstellung von Rehbock-Gehörnen, geschossen in den Sassenberger Revieren. Elf Tiere davon waren älter als fünf Jahre. „So viele alte Böcke habe ich noch nicht gesehen“, staunte Knollmeier.

Nachwuchsförderung liegt am Herzen

Im Anschluss ergriff Josef Roxel das Wort. „Die Hegeringe auf Ortsebene, das ist die Basis unserer Arbeit und darauf bauen wir auf“, so der Vorsitzende der Kreisjägerschaft. Zufrieden stellte er fest, dass der Schießstand, der seit dem 2. März wieder geöffnet ist, aktuell gut ausgelastet sei. „Die Schießnachweise müssen wir ja machen“, bemerkte Roxel.

Ein Projekt liegt den Jägern besonders am Herzen: „Grünes Herz – entdecke mit uns die Natur“. 168 Kitas aus dem gesamten Kreis sind dabei mit den Hegeringen im Boot.

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