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Radweg über die Brücke

Maßnahmen wären voraussichtlich kostspielig

Füchtorf

Die FWG hat sich vor Ort die Situation an der Brücke angesehen, über die der Radweg fortgeführt werden soll. Dies wird nur mit großen Umbaumaßnahmen möglich sein.

wn

Franz-Josef Linnemann (l.) und Christian Laumann sahen sich die Situation vor Ort genau an und nahmen Maß. Für den Radweg müssten 2,5 Meter Platz geschaffen werden. Foto: FWG

Am 7. Dezember soll in der Sitzung des Ortsausschusses unter Punkt 7 der Tagesordnung ein Antrag behandelt werden, der eine Fortführung des Radweges über die Brücke beantragt. Dies nahmen die beiden FWG-Ratsmitglieder Christian Laumann, der auch direkter Anwohner und Betroffener des Bereiches ist, sowie Franz-Josef Linnemann zum Anlass, sich einen konkreten Eindruck der Lage vor Ort zu machen. Grundsätzlich wird der Antrag von der FWG sehr begrüßt. Die Lage vor Ort stellt sich schwierig dar, da eine Steigung vorhanden ist, die Brücke in einer Kurve liegt und noch eine Abzweigung vorhanden ist.

Pläne der Brücke hatte der Fraktionsvorsitzende der FWG Peter Holz besorgt. Die beidseitigen Gehwege auf der Brücke sind nur circa 1,5 Meter breit. Für einen neuen Radweg ist aber heute eine Breite von 2,5 Metern vorgeschrieben. Dies ist ohne bauliche Veränderungen nicht möglich. Eine einseitige Verbreiterung der Brückenkappen wäre technisch wahrscheinlich machbar. Das konnte der Fraktionsvorsitzende aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit bereits feststellen. Für eine solche bauliche Maßnahme wäre eine Machbarkeitsstudie erforderlich und die baulichen Maßnahmen wären voraussichtlich sehr kostspielig. Ein zusätzlicher Fahrradschutzstreifen auf der Fahrbahn ist auf Grund der Fahrbahnbreite – nach Aussage der Verwaltung – kaum möglich.

Bei der Ortsbesichtigung wurde auch festgestellt, dass mit relativ einfachen Mitteln eine Gehwegverbindung zwischen der Abzweigung zur B475 und der Brücke (auf der nördlichen Seite) möglich und machbar wäre.

Die Fortführung des Gehweges ortsauswärts auf der linken Seite bis zur Rippelbaumer Brücke im Bereich des neu geplanten Baugebietes sollte selbstverständlich sein und wird von der FWG ebenfalls begrüßt. Dies muss im Umlegungsverfahren für das Baugebiet auf jeden Fall bereits jetzt berücksichtigt werden.

Nach diesem Ortstermin stand für beide Ratsmitglieder fest, dass an dieser Stelle etwas für die Verkehrssicherheit gemacht werden muss. Auch eine Weiterführung des Radweges bis nach Rippelbaum wäre wünschenswert. Dabei könnte man auch eventuell Fördermittel erlangen oder über einen Bürgerradweg nachdenken.

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