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Generalversammlung der Bürgerschützen

Nicht nur das Bierchen wird teurer

Sassenberg

Ein Schützenfest ganz „wie wir es kennen und lieben“ versprach Präsident Franz-Josef Ostlinning bei der Generalversammlung. Das hörten die Schützenbrüdern und -schwestern gerne und feierten den Abend so stimmungsvoll, wie in Vor-Corona-Zeiten. Allerdings der Bierpreis wird im Juli vielleicht zum Wermutstropfen.

Von Christopher Irmler

Vize-Präsident Helmut Vinke (l.) und Präsident Franz-Josef Ostlinning (r.) dankten Heinz-Josef Kuhlenkötter (2.v.l.) und Ludger Sparenberg für ihre Dienste als Offiziere des Bürgerschützenvereins. Foto: Christopher Irmler

Die Wiedersehensfreude war groß: 119 Mitglieder waren am Freitagabend der Einladung zur Generalversammlung des Bürgerschützenvereins gefolgt. Nach pandemiebedingten Absagen und Einschränkungen sorgte der Fanfarenzug in der Schützenhalle für die musikalische Gestaltung. Die Schützen ließen sich nicht zweimal bitten und sorgten für einen stimmungsvollen Abend, wie ihn die Vereinsmitglieder aus Vor-Corona-Zeiten gewohnt waren.

Stimmungsvoll begingen die Schützen und ihr Vorstand die Generalversammlung in der Schützenhalle. Foto: Christopher Irmler

Franz-Josef Ostlinning blickte zuversichtlich auf den Sommer. „Wir planen ein normales Schützenfest und kein Schützenfest light“, machte der Präsident klar. „Wir werden in diesem Jahr ein Schützenfest feiern, wie wir es kennen, schätzen und lieben.“ Die Anwesenden reagierten mit viel Beifall auf diese Ausführungen.

Dass die Pandemie in jedem Fall Spuren in der Vereinskasse hinterlasse, machte Kassierer Michael Dunker deutlich. Er skizzierte die Herausforderungen für Verein und Festwirt, ein Schützenfest zu planen. Beide Seiten gingen ein größeres Risiko ein. Allein die Kosten für das Festzelt seien um 30 Prozent gestiegen. Die Veränderungen werden auch die Festgäste spüren: So wird der Preis für ein 0,2 Glas Bier auf zwei Euro steigen. Der seit der Euroeinführung 2002 stabile Mitgliedsbeitrag von 15 Euro bleibt derweil unangetastet.

Zahl der Mitglieder geht zurück

Der Vorstand dankte den derzeit 2083 Mitgliedern für ihre Treue. Vorstandsmitglied Sven Lackamp appellierte seinerseits an die Schützen, Neumitglieder zu werben: 2019, vor der Pandemie, zählte der Bürgerschützenverein 2170 Mitglieder. Ein Generationenwechsel wurde bei den Offizieren eingeläutet. So folgt der langjährige Kommandeur der Ehrengarde Markus Maßmann auf Ludger Sparenberg, Martin Baumjohann auf Heinz-Josef Kuhlenkötter. Kassierer Michael Dunker stellte sich zwar erneut zur Wahl, bekräftigte allerdings, im nächsten Jahr den Vorstand verlassen zu wollen. „Nach 20 Jahren ist es gut gewesen.“ Bestätigt wurden Schriftführer Frank Wächter und Oberst Manfred Fölling.

Von den für ihre 25-jährige Mitgliedschaft Ausgezeichneten waren Kai Offers, Hans Welzig, Jeannette Frense, Andre Hemmesmann und Daniel Buxel anwesend. Foto: Christopher Irmler
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