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Ehrung im kleinen Kreis

Pokale für die Heimatpreisträger

Sassenberg

Den mit 3 000 Euro dotierten ersten Platz des Heimatpreises teilen sich der Heimatverein Füchtorf und das Ferienlager der Pfarrgemeinde. An ersterem lobte Uphoff die „extrem große Bandbreite“ dessen, was der Verein für die Heimat leiste. Der Vorsitzende Gregor Krützkamp kündigte an, dass mit dem Preisgeld rund 25 Sitzbänke rund um Füchtorf frisch beplankt werden sollen.

Ulrike von Brevern

Bürgermeister Uphoff (links) übergab die Heimatpreis-Pokale (kl. Foto) an (v.l) Ingrid Lehringfeld (Ferienlager), Carina Zumbrink und Annika Bröckers (Landjugend), Gregor Krützkamp (Heimatverein Füchtorf) Frank Deitert und Norbert Rutte (Nikolauskomitee) sowie Clemens Knappheide (Heimatverein Füchtorf) Foto: Ulrike von Brevern

„Bei so viel Leidenschaft für das Ehrenamt war es nicht einfach, aber ich glaube, wir haben insgesamt eine tolle Entscheidung getroffen!“ Mit diesen Worten leitete Bürgermeister Josef Uphoff am Montag im Ratssaal seine Laudatio für die fünf Vereine, Gruppen und die Einzelperson ein, die den ersten „Sassenberger Heimatpreis“ in Empfang nehmen konnten. Die Träger des vom Land gestifteten Preises sind bereits seit langem bekannt, doch die persönliche Auszeichnung mit Übergabe der Ehrenpokale musste aufgrund der Pandemielage immer wieder aufgeschoben werden. Auch am Montag blieben die ersten mit dem neuen städtischen Preis Ausgezeichneten bei der Ehrung unter sich.

Den mit 3 000 Euro dotierten ersten Platz teilen sich der Heimatverein Füchtorf und das Ferienlager der Pfarrgemeinde. An ersterem lobte Uphoff die „extrem große Bandbreite“ dessen, was der Verein für die Heimat leiste. Der Vorsitzende Gregor Krützkamp kündigte an, dass mit dem Preisgeld rund 25 Sitzbänke rund um Füchtorf frisch beplankt werden sollen. An die Ehrenamtlichen des Ferienlagers gewandt hob der Bürgermeister den sozialen Aspekt des Heimatgedankens hervor. Hier fließt das Preisgeld unteranderem in hohe Unkosten, die durch den Ausfall des Lagers 2020 entstanden sind.

Einnahmelücken bei laufenden Kosten sind auch bei der Landjugend Sassenberg-Dackmar entstanden. Die Organisation freute sich über 700 Euro, die für sie mit dem zweiten Preis verbunden sind. „Was kann es Schöneres geben an Heimatpflege?“, fragte Uphoff in Bezug auf den weiteren zweiten Preisträger, das Nikolauskomitee. „Wir geben unser Geld nur für Süßigkeiten aus“, beantwortete Frank Deitert die Frage nach dem Verwendungszweck gut gelaunt. „Seine Schaffen tut den Sassenberger Archiven gut!“, lobte Uphoff den Heimatforscher Hans-Joseph Fennenkötter, der den dritten Platz belegte, persönlich aber nicht anwesend war.

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