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Kolpingsfamilie feiert 75-Jähriges mit großem Biwak

Pömpelzielwerfen und Forken-Dart

Füchtorf

Das diesjährige Biwak der Kolpingsfamilie Füchtorf soll ein ganz besonderes werden. Denn in diesem Rahmen steht auch die 75-Jahr-Feier an.

Von Joe Rieder

„Auf diese Steine können wir bauen“ lautet das Motto des Open-Air-Gottesdienstes beim Biwak der Kolpingsfamilie Füchtorf. Auf viele Teilnehmer freuen sich (v.l.): Marco Laumann, Daniela Freiwald, Josef Obermeyer und Josef Klösener Foto: Joe Rieder

Am 27. August (Samstag) soll es nach der langen Pandemiepause endlich wieder soweit sein: Die Kolpingsfamilie Füchtorf kann ihr Biwak ausrichten, das bei ihnen bereits seit den 1980er oder sogar 1970er Jahren zur Tradition zählt. So ganz genau wissen Daniela Freiwald, Josef Obermeyer und Josef Klösener das nicht mehr.

Aber sie wissen, dass die Vorfreude auf die diesjährige Neuauflage auf dem Hof Wöstmann, Ravensberger Straße 16, von vielen Füchtorfern heiß ersehnt wird. Darunter von vielen Kindern, denn wie bisher wird das Biwak auch in diesem Jahr die Möglichkeit zum Zelten bieten.

Auf Feier im Frühjahr verzichtet

Und mehr als das. Weil das 75-jährige Bestehen der Füchtorfer Kolpingsfamilie am 24. April des Jahres genau auf das Datum der Füchtorfer Großveranstaltung Tractor-Pulling fiel, haben sie im Frühjahr auf eine größere Feier verzichtet. „Da brauchste nix machen“, schmunzelt Josef Obermeyer. Diese Feier holen sie jetzt im Zusammenhang mit dem Biwak nach.

Eingeladen sind nicht nur die 130 Mitglieder der Kolpingsfamilie, die rund 20 Freunde und Förderer, sowie die fünf Familienkreise, deren Gründung durch die Kolpingsfamilie angeschoben wurde. „Eingeladen sind alle“, betont Obermeyer und würde sich freuen, wenn der besondere Anlass viele Gäste zum Biwak locken würde.

Ausgefallene Spielideen

Es werde ein Abend voller Spiel und Spaß, versprechen Marco Laumann und Josef Klösener, der „Chef-Organisator“, wie er von den anderen liebevoll genannt wird. Die Spiele erinnern ein wenig an die Gründungszeit des Biwak, als die Sendung „Spiel ohne Grenzen“ noch Millionen vor den TV-Bildschirm lockte. Mülltonnenfußball, Pömpelzielwerfen oder Bauern-Dart mit Mistforke hat es bereits gegeben und für dieses Jahr sind solche oder ähnlich ausgefallene Spielideen geplant.

Beginnen wird der lange Abend (und für die Zelter, die bereits um 17 Uhr mit dem Aufbau beginnen sollten, die lange Nacht) um 18 Uhr mit einem Open-Air-Gottesdienst.

„Für das leibliche Wohl zu kleinen Preisen ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt“, versichert Josef Obermeyer, der auch bis zum 22. August (Montag) die Anmeldungen für das kostenlose Zelten entgegen nimmt. Interessenten melden sich dazu per WhatsApp an 01 75 / 1 20 80 89 oder per Mail an josef-obermeyer@t-online.

de. Bei Regen wird die Scheune in das Biwak einbezogen und bei zu starkem Regen entfällt das Zelten.

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